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Campus Göttingen Uni Göttingen stellt sich den Studenten vor
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12:17 27.04.2018
Markt der Informationen an der Uni Göttingen: Foyer der Physik. Quelle: Lisa Hausmann
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Göttingen

Zahlreiche Stände luden auf dem „Markt der Informationen“ ein, sich über die vielfältigen Angebote der Universität zu informieren. Angeboten wurden von 11 Uhr bis 15 Uhr zentrale Beratungs- und Serviceangebote der Abteilung Studium und Lehre. „Wir haben alles ganz allgemein gehalten“, sagte Meike Gottschlich, die unter anderem die Veranstaltung organisierte. Die Beauftragte für Studienqualität habe alle Kollegen, die Lust und Zeit hatten, eingeladen, einen Stand für die Studenten aufzubauen. Zum zweiten Mal findet der Markt diesmal im Foyer der Physik auf dem Nordcampus statt. Die Abteilungen müssten mit ihren Angeboten up to date bleiben, meinte Gottschlich. Besonders bei dem Studierendenzyklus hier in Göttingen, viele gehen und neue Studenten kommen an, könnten die Beratungsangebote schnell untergehen.

Susanne Martini ist Ansprechpartnerin für das Lehr-Lern-Konzept „Service Learning“. Hierbei werde akademisches Lernen mit sozialem Engagement verbunden, erklärte Martini. In Form von Dienst- oder Serviceleistungen würden Studenten ihr Wissen auf konkrete gesellschaftliche Fragen und Probleme anwenden. „Das Projekt gibt es erst seit einem Jahr“, sagte Martini. Vorbild sei „Sozius“ von der Sozialwissenschaftlichen Fakultät gewesen. „Sozius“ fungiert als Schnittstelle zwischen den Erkenntnisinteressen der regionalen Praxis und den wissenschaftlichen und personellen Ressourcen der Sozialwissenschaftlichen Fakultät“, heißt es in dem dazugehörigen Flyer. „Gerade die Studierenden der Sozialwissenschaften haben ja oft Schwierigkeiten einen geeigneten Berufsweg zu finden“, berichtete Martini. Zurzeit werde eine sogenannte Diversitätslandkarte erstellt, die darstellen soll, welche Möglichkeiten die Stadt Göttingen ihren Bewohnern aufzeigt. Mit der Fertigstellung sollen dann natürlich auch mögliche Probleme angegangen werden, sagte Martini.

Markt der Informationen an der Uni Göttingen: Caroline Heck (links), SNIC-Projektreferentin; Stefanie Pinkert, Gründungsförderung Wirtschaftskontakte und Wissenstransfer. Quelle: Lisa Hausmann

„Unser Ziel ist es, die Wirtschaft und die Wissenschaft miteinander zu verbinden“, erklärte Caroline Heck, die den Stand Wirtschaftskontakte und Wissenstransfer zusammen mit Stefanie Pinkert betreut. Pinkert ist zuständig für die Gründungsforschung des Bereichs. Sie ist Teil eines Teams, das Studenten und anderen Teilnehmern der Universität bei der Umsetzung einer Idee bis zur Gründung eines Start-ups begleitet.

Heck ist Projektreferentin des SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC). Exkursionen und die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen für das Verfassen der Abschlussarbeit führen den Studenten bereits während des Studiums ins praktische Berufsleben ein.

Markt der Informationen an der Uni Göttingen: Johann Büttner (links) und Marlon Revesz am Stand Göttingen International. Quelle: Lisa Hausmann

Am Stand der Abteilung „Göttingen International“ leiteten zwei Schüler des Hainberg Gymnasiums die Studenten durch ein Quiz. Johann Büttner und Marlon Revesz verbrachten dort ihren Zukunftstag. „Göttingen International“ unterhält Partnerschaften und Kooperationsvereinbarungen mit Hochschulen aus 90 Ländern und bietet viele Stipendienmöglichkeiten an.

Für allgemeine Motivation die Angebote des Infomarktes wahrzunehmen, sorgte eine Idee der Organisatoren. Für jede richtige Antwort oder konkrete Frage eines Studenten gab es eine Kennzeichnung auf einer dafür vorgesehenen Karte. Bei zwei Stempelabdrücken gab es eine kleine Belohnung. So machte es Julian Schulz: Er studiert im zweiten Semester Physik und Philosophie und informierte sich über die Möglichkeit ein Auslandssemester zu machen. „Vielleicht war dies der Anstoß, der alles zum Rollen bringt“, spekulierte Schulz. Zusammen mit Birte Sievers hatte er nun die Wahl zwischen Säften, Süßigkeiten und Obst.

Markt der Informationen an der Uni Göttingen: Birte Sievers und Julian Schulz mit ihrem Preis für geknüpfte Kontakte. Quelle: Lisa Hausmann

Von der Stabsstelle für Chancengleichheit und Diversität gibt es die Unterstützung für trans* Studierende. In Deutschland ist eine solche Abteilung, die im Verwaltungsbereich einer Universität tätig ist, einzigartig, erklärte Né Fink. Es bewege sich gerade sehr viel. Seit Oktober 2017 gebe es bereits das Recht, neben dem weiblichen und dem männlichen Geschlecht einen weiteren Geschlechtseintrag auszuwählen.

„Was wird gemacht, wenn das Kind erkrankt und eine wichtige Klausur ansteht?“ Katrin Hansmann berät Eltern, die studieren, über ihre Möglichkeiten. Es wird beispielsweise das Tandemprogramm angeboten. Dort lassen sich Studierende zu Mentoren ausbilden, die sich zusammen mit den Eltern um die Betreuung des Kindes kümmern. Sonnabends gibt es außerdem eine kostenlose Kind-Betreuung im Lern- und Studiengebäude der Universität. „Ich bin der Meinung, dass wir genügend Angebote für Eltern mit haben“, meinte Hansmann. „Wir sind jedoch häufig auch überrascht, wie unbekannt wir an der Uni sind. Dafür sind Informationsmärkte wie heute ideal.“

Weitere Informationen über die Stände auf dem Markt der Informationen gibt es hier.

Von Lisa Hausmann

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