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Mathematische Institute beziehen Gebäude für 5,9 Millionen Euro

Neubau auf Nordcampus Mathematische Institute beziehen Gebäude für 5,9 Millionen Euro

Für zwei Institute der Fakultät für Mathematik und Informatik ist auf dem Nordcampus ein Neubau entstanden: Auf 2100 Quadratmetern erhielten die Informatik und Mathematische Stochastik optimale Arbeits- und Forschungsbedingungen. 

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An Geowissenschaften angebaut: Neubau für Informatik und Stochastik (links).

Quelle: Schwieger

Die Nachbarschaft zum geowissenschaftlichen Zentrum hat ihren Grund in der dort vorhandenen Baufläche. Generell ist der Umzug der mathematischen Institute auf den Weender Nordcampus erklärtes Ziel der Universität Göttingen, um dort in der Nähe von naturwissenschaftlichen Lehr- und Forschungseinrichtungen die Mathematischen Institute unterzubringen. Informatik und Mathematische Stochastik haben den Anfang gemacht und ein funktionales, ansprechendes Forschungsgebäude bezogen. Bei rund 5,9 Millionen Euro lagen die Kosten für Bau, Technik und Einrichtung des siebengeschossigen Gebäudes, das vom Göttinger Architekturbüro Schwieger entworfen wurde. Das „low-tech-Gebäude“ ist nach Angaben von Hansjochen Schwieger preiswert in Erstellung und Unterhalt. Das Stahlbetonskelett ermöglicht variable Raumaufteilungen. 

Ausgestattet ist der Neubau „mit vielen technischen Finessen“, so Prof. Dieter Hogrefe, Direktor des Instituts für Informatik, bei der Eröffnungsfeier am Dienstag. So bieten zwei Seminarräume die Möglichkeit der Aufzeichnung und Übertragung der Vorlesungen. Genutzt wird die Einrichtung für die Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld.

Umzugserfahren

Dass die Universität seit etwa zehn Jahren den Aufbau und Ausbau der Informatik intensiv betrieben habe, hob Dr. Josef Lange, Staatssekretär im Wissenschaftsministerium, hervor. Dieses sei ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Profilbildung in einer Universität sowie der Bau ein Beleg für gutes Baumanagement in universitärer Eigenverantwortung.

Mit dem Hinweis, dass Räume und Büros in Forschungsgebäuden „keine Amtsstuben“ seien, deutete Prof. Joachim Münch, Vizepräsident der Universität, ihm unverständliche Diskussionen über Ausstattungsstandards an. Als umzugserfahren stellte der Direktor des Instituts für Mathematische Stochastik, Prof. Axel Munk, sein Team vor und belegte das mit den ehemaligen Adressen des Instituts. Das Team befasst sich mit Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik – sein Direktor rechnet mit „Eröffnungsfeiern für die beiden anderen Mathematischen Institute“ auf dem Nordcampus in naher Zukunft. 

Von Angela Brünjes

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