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Metakompetenz in Sachen Gesundheit

Universität will Gesundheitsmanagement für Studierende einführen Metakompetenz in Sachen Gesundheit

Mit dem Forum „Gesunde Hochschulen“ haben die Universiätt Göttingen und die Techniker Krankenkasse (TK) am Mittwoch ddie Gesundheitsförderung für Studierende auch mit Blick auf deren späteres Berufsleben thematisiert. Die Hochschule will im April mit der Einführung eines Gesundheitsmanagements für Studenten beginnen.

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Expertenrunde: Fuisting, Arbeitsforscherin Jutta Rump, Göring, Voermans und Sycor-Mitarbeiter Christopher Hillebrand (von links).

Quelle: Pförtner

Göttingen. Was bei dem Personal der Georg-August-Universität bereits seit Jahren existiert, soll verstärkt auch für die Studierenden angeboten werden: Gesundheitsmanagement. Dabei, erklärte Dr. Arne Göring, gehe es nicht nur um die studentische Lebenswelt, sondern auch um Wissensvermittlung für das spätere Berufsleben. In diesem „sehr, sehr umfassenden Prozess“, so der stellvertretende Leiter des Hochschulsports, gehe es aktuell darum, an der Universität die Akteure zu vernetzen, die Gesundheitsförderung anbieten. Das reiche von der psychosozialen Beratung mit Angeboten zur Stressbewältigung bis zu Ausgleichssportangeboten. Mit dem Konzept „Healthy Campus“, erarbeitet vom Institut für Sportwissenschaften, soll die Einführung eines Gesundheitsmanagements für Studierende im April beginnen.

„Von den Hochschulleitungen müssen die Strukturen geschaffen werden“, forderte Dr. Sabine Voermans, TK-Fachbereichsleiterin Gesundheitsmanagement. Sie verwies auf die Ergebnisse des „CampusKompass“ der Versicherung. Danach stehen drei von vier Studenten unter Druck und 44 Prozent fühlen sich erschöpft. „Gesundheitsförderung sollte deshalb gerade an Hochschulen frühzeitig einsetzen“, so Voermanns. Sie führte aus, dass das Wissen um gesundheitlich wirksame Maßnahmen den späteren Akademikern und Führungskräften helfe verantwortlich zu agieren.

Diesen Aspekt unterstützt auch Barbara Fuisting. Die Abteilungsleiterin der Firma Mahr betonte, dass es zum einen ein immenser wirtschaftlicher Vorteil sei, die Gesundheit der Belegschaft zu fördern. Die heutigen jungen Fach- und Führungskräfte suchten ihren Arbeitsplatz auch dort, „wo man sich für die Mitarbeiterzufriedenheit - also das Wohlergehen der Mitarbeiter - engagiert“. Zum anderen sei es von Vorteil, wenn das Thema Gesundheit und Gesunderhaltung im Bewusstsein der Fach- und Führungskräfte sei, so Fuisting.

Die Win-Win-Situation für Hochschulen und Wirtschaft sehen beide Seiten, so wurde es am Mittwoch bei der Pressekonferenz in der Alten Mensa vermittelt, als erfolgversprechend. Göring sprach von einer Art Metakompetenz, die diejenigen erlangten, die Gesundheitsförderung für sich und andere einsetzen.

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