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Göttingen Mieten für Studentenwohnungen bleiben in Göttingen stabil
Campus Göttingen Mieten für Studentenwohnungen bleiben in Göttingen stabil
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14:00 08.02.2019
Die Mieten für eine typische Studentenwohnung sind in vielen deutschen Studentenstädten teil stark gestiegen. In Göttingen sind die Preise im Vergleich von 2017 zu 2018 stabil geblieben. Quelle: Christina Hinzmann / GT
Göttingen

Göttingen bleibt stabil. Nach einer aktuellen Analyse des Immobilienportals Immowelt zu Mieten in 68 ausgewählten deutschen Studentenstädten hat sich die Miete für Studentenwohnungen in Göttingen nicht verteuert. 2017 und 2018 lag der mittlere Wert der Angebotspreise (Median) hier bei 330 Euro monatlich.

Als Datenbasis der neuen Analyse dienten bundesweit 90000 auf immowelt.de inserierte Angebote mit einer Wohnfläche von bis zu 40 Quadratmetern und ein bis zwei Zimmern. Bei der Erhebung seien ausschließlich die Angebote berücksichtigt worden, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise geben den Median der jeweils 2017 und 2018 angebotene Mietwohnungen und -häuser wieder. Die Mietpreise spiegelten den Median der Nettokaltmieten bei Neuvermietung wider.

In anderen niedersächsischen Uni-Städten sind die Angebotspreise von 2017 zu 2018 leicht gestiegen: Hildesheim acht Prozent, Oldenburg sieben Prozent, Hannover sechs Prozent, Braunschweig vier Prozent und Osnabrück drei Prozent. Wie in Göttingen blieben im nordhessischen Kassel die Mieten unverändert.

Am teuersten sind studententaugliche Wohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern in München. Im Median 790 Euro Miete müssen dort gezahlt werden. „Trotz der bereits höchsten Mieten zeigt die Preiskurve in München weiter steil nach oben. Im Vergleich zu 2017 kosten Studentenbuden 13 Prozent mehr – damals waren es noch 700 Euro“, heißt es in der Analyse.

Cottbus und Chemnitz am günstigsten

Noch stärker seien die Preise in Stuttgart gestiegen. Während Studenten im vergangenen Jahr 410 Euro zahlten, seien es aktuell 500 Euro. „Der Sprung von 22 Prozent ist die Folge der geringen Angebotszahl an kleinen Wohnungen“, urteilt Immowelt.

Während in zwei Drittel der untersuchten Städte die Preise nach oben kletterten, stagnierten sie im Rest oder seien leicht rückläufig. In Tübingen (370 Euro) seien die Mieten um drei Prozent, in Münster, Halle und Cottbus sogar um fünf Prozent gefallen. In Cottbus und Chemnitz kosten die für die Analyse herangezogenen Vergleichswohnungen am wenigsten. 190 Euro im Monat sind hier fällig.

Von Michael Brakemeier

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