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Ministerin in Sorge

Drei türkischen Wissenschaftler betroffen Ministerin in Sorge

Derzeit sind laut Angaben des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur 59 türkische Wissenschaftler an den Hochschulen im Land beschäftigt. Das hat eine Erhebung des Ministeriums ergeben.

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Zwei Göttinger Wissenschaftler sind betroffen

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen/Hannover. Im Jahr 2014 waren es 46. Drei von ihnen seien von der Rückrufaktion durch den türkischen Staat betroffen, teilt ein Sprecher des Ministeriums mit. Neben einer Stipendiatin aus Osnabrück handelt es sich um eine Kulturwissenschaftlerin und einen Gastwissenschaftler von der Göttinger Universität. Die Kulturwissenschaftlerin soll die Türkei nicht mehr verlassen dürfen, und der Gastwissenschaftler sei der Aufforderung zur Rückkehr gefolgt, so der Sprecher.

Gabriele Heinen-Kljajic (Bündnis 90/Die Grünen), Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur: „Ich verfolge mit großer Sorge die Entwicklungen in der Türkei und deren Auswirkungen auf die Wissenschaft. Gegenüber dem Türkischen Generalkonsul habe ich diese deutlich zum Ausdruck gebracht.“

Viele Kooperationen mit der Türkei

Es bestehen weit über 100 institutionalisierte Kooperationsbeziehungen zwischen niedersächsischen und türkischen Hochschulen. Diese umfassen in der Regel die gegenseitige Anerkennung von Studienleistungen, den Austausch von Studierenden, Lehrenden und Wissenschaftlern sowie die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre.

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