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Mit 111 Würfeln zum Imperium

„Stadt Land Spielt“ im Café Central Mit 111 Würfeln zum Imperium

Von Kinder- bis zu Expertenspielen: Analogen Spielespaß gab es am Sonntag bei „Stadt Land Spielt!“ im Café Central in der Göttinger Zentralmensa zu erleben. Die Veranstaltung zur Förderung des Kulturguts Spiel in der Gesellschaft wurde in 98 deutschen und österreichischen Städten ausgerichtet.

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Quelle: CH

Göttingen. „Es geht um das Miteinander, darum, dass man neue Leute und Spiele kennenlernt“, erklärt Tomke Schoss, die an einem gut gefüllten Tisch Spiele verleiht. Langes Regellesen ist hier überflüssig. Spieleerklärer und Freiwillige sind für die Veranstalter-Kooperation aus Kulturbüro des Studentenwerks, Katholischer Hochschulgemeinde Göttingen (khg) und Evangelischem Studierenden- und Hochschulgemeinde Göttingen (ESG) im Einsatz.

„Richard Ritterschlag“ soll es sein. Die vierjährige Clara hat sich schnell entschieden und geht samt Vater und Spiel auf die Empore des Cafés. Zwei Stunden nach Beginn ist die Besucherzahl sehr übersichtlich. Zumeist Studierende sind gekommen und auch einige Familien.

An verschiedenen Tischen sitzen Gruppen zusammen. Die Konzentration ist deutlich. Geplaudert wird wenig. Einige Spieler hören aufmerksam Spieleerklärern zu, fragen nach, dann geht es auch gleich los.

Anspruchsvolles Expertenspiel

„Roll for the Galaxy“ wird an einem Tisch gespielt. Einige kennen bereits das anspruchsvolle Expertenspiel bei dem man mit 111 Würfeln ein Weltimperium bauen kann. Andere Spieler lernen es gerade kennen. „Das muss man mindestens 20-mal gespielt haben, um jede Welt gesehen zu haben“, erklärt „Supporter“ Sebastian.

Am Nachbartisch ist „Lichterfest“ angesagt. Nach den Erklärungen von Helfer Will läuft das Spiel schnell an. Die Runde will „noch andere Spiele ausprobieren“. Kurz danach fällt die Wahl auf „El Grande“.

Andrang und große Konzentration

Andrang und große Konzentration herrscht beim „Saboteur“-Turnier, das das Kulturbüro als eines von nur zwölf Vorrunden-Turnieren ausrichtet. Den besten Saboteuren lockt die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Beim „Hanabi Benefiz-Spiel“ ist allerdings nichts los.

Seit 2013 findet die Veranstaltung jährlich an einem Wochenende statt. „Und wird mittlerweile von den Verlagen ernst genommen“, erklärt Supporter Sebastian. Die Verlage unterstützten das Projekt mit Demospielen. Und das Göttinger Unternehmen „Die Spieleburg“ habe sich mit einem Paket Kinderspiele beteiligt. „Das Wetter ist leider zu gut. Und es sind Semesterferien“, bilanziert Helfer Sebastian die geringe Besucherzahl.

Von Karola Hoffmann

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