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Göttingen Mit Vorsicht genießen
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19:31 10.12.2009

Forscher und Forschung sollten sich von Ranglisten nicht treiben lassen. Und dennoch sind die Rankings zu einem wichtigen Instrument geworden, um die Leistungsfähigkeit einzuschätzen.
Dass solche Wettbewerbe mit Vorsicht zu genießen sind, hat sich inzwischen herumgesprochen. Forscher lassen sich dazu gerne kritisch aus. Wer meint, dass seien nur diejenigen, die chancenlos sind, irrt. Auch die erfolgreichen, die mit Topp-Werten glänzen, warnen vor der Ranking-Gläubigkeit. Denn die Ranglisten suggerieren Gleichheit im Wettbewerb. Aber die gibt es ebenso wenig wie schablonenhaft gleiche Fächer, Fächerausstattungen und Forscherpersönlichkeiten. Deshalb ist ein Ranking nicht der alleinige Maßstab, um ein Fach oder eine Universität umfassend zu beurteilen.

Angela Brünjes

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