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Nakba-Ausstellung öffnet später

Nach Studentenprotest Nakba-Ausstellung öffnet später

Die Eröffnung der Ausstellung "Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ in der Universität Göttingen wird später eröffnet. Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel gibt damit den Studierenden, die die Absage forderten, Zeit, eine eigene, zusätzliche Veranstaltung vorzubereiten.

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Die Nakba-Ausstellung in Göttingen wird verschoben.

Quelle: dpa

Göttingen. Der Allgemeine Studierendenausschuss und der Fachschaftsrat Sozialwissenschaften hatten gegen die nach ihrer Ansicht anti-israelische Wanderausstellung des Vereins Flüchtlingskinder im Libanon Position bezogen und forderten in einem offenen Brief am Donnerstag, "keine Bühne für Antisemitismus an der Universität Göttingen".

Am Freitag einigten sich die Beteiligten auf das Angebot, ihre Position zum Thema der Ausstellung und der Vortragsreihe ebenfalls darzustellen. Dies könnte in Form einer gemeinsamen und öffentlichen Diskussionsveranstaltung in den Räumen der Universität geschehen, bei der beide Seiten ihre Argumente präsentieren und mit dem Publikum diskutieren können, sowie in Form von eigenen Vorträgen oder einer Ausstellung, teilte die Universität mit.

Die bisher an mehr als 130 Orten im In- und Ausland gezeigte Ausstellung war auch an anderen Ausstellungsorten von Protesten begleitet. In Göttingen wird sie, begleitet von einer Vortragsreihe, veranstaltet vom Lehr- und Forschungsschwerpunkt „Palästina und der Nahost-Konflikt“ am Seminar für Arabistik/Islamwissenschaft.

" Vorwürfe, die Ausstellung sei antisemitisch, sind haltlos und können in einer sachlichen Diskussion entkräftet werden", teilte die Universität Göttingen mit. Die Ausstellung stelle das Existenzrecht Israels nicht infrage. Das Verwaltungsgericht Freiburg habe im November 2010, geurteilt, dass der Inhalt der Ausstellung keine Strafgesetze verletze und von der Meinungsfreiheit getragen sei.

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