Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Bunt erleuchtet und 6000 Besucher
Campus Göttingen Bunt erleuchtet und 6000 Besucher
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:46 22.01.2017
Bunt erleuchtet: Die Universitätsmedizin während der Nacht des Wissens Quelle: SPF
Anzeige
Göttingen

Wie viel Spaß beispielsweise in den Neurowissenschaften stecken kann, hat Doktorand Gabriel de Lara mit seinem Team gezeigt. An diesem Stand bastelten die Besucher Pappkappen, die die verschiedenen Hirnareale zeigen. Etliche Besucher waren damit zu sehen. Die Freude an seinem Fachbereich teilt der Brasilianer gerne. Die beiden Jungs Noah und Luca Guder malen sich an seinem Tisch ein neues Gehirn. "Falls das alte mal nicht richtig läuft, sagt die Mutter der beiden begeisterten Jungs und lacht.

Noch besser als das neue Papier-Gehirn hat Luca der Stand der  Zahnmedizin gefallen. "Ich habe zwei Zähne tot gemacht", freut er sich. Sein Bruder fand den begehbaren Darm "am besten". Dort hielt sich die Warteschlange noch bis vor Mitternacht. Auch der Operationscomputer daVinci war im Foyer ständig umlagert. In den Hörsälen, wo Mediziner über ihre Forschungsgebiete referierten, war oft noch der letzte besetzt und Steh- oder Bodenplätze wurden genutzt.

Zu den begeisterten Besuchern gehört auch Dimitri Gumenski. Ziemlich souverän führte der junge Mann das Endoskop durch das Modell einer Blase. Dabei schaute er nur auf den Monitor, der Blase und Steine zeigt. "Ich habe das zum ersten Mal gemacht", sagte er. Dass er die Blasensteine am Stände der Abteilung Urologie  so geschickt gepackt hat, war kein Zufall . "Ich mache gerade eine Ausbildung zum medizinisch-technischen Assistenten", sagte er.
 
Reger Trubel in den Shuttlebussen zum Nordcampus. "Der Schleimpilz war bislang das beste", sagte Sarah Safee. Die Schülerin durfte sogar eine kleine Petrischale mit einem "Schleimi" mit nach Hause nehmen. Vater Karim und Mutter Nadine waren mit ihrer Tochter auf dem Weg ins Institut für Geowissenschaften. Der Erdbeben-Simulator stand auf dem Programm. "Vermutlich gibt es eine lange Schlange", sagte Nedine Safee. Richtig. Dennoch war die Familie von der Nacht des Wissens begeistert. Den Eltern hat das MPS besonders gefallen, Raumfahrt und Rosetta fand Sarah eher "langweilig".   
 
Umlagert war auch der Stand von Dr. Andreas Kronz im Institut für Geowissenschaften. Er testete mit seinem Röntgenfrequenz-Spektrometer, aus welchem Material Schmuckstücke gefertigt sind. Stefan Gröber reichte seinen Ehering über den Tisch. "Ich übernehme keine Garantien, dass es keinen  Ärger mit der Ehefrau gibt", sagte Kronz und lachte. Wenig später lachte auch Gröber, wie erhofft besteht sein Ehering aus 580er Weissgold.
Gegen 23 Uhr leerte es sich im Klinikum. Viele Besucher haben den Abend bei einem "Hämoglobin" oder einem anderen alkoholfreien Cocktail an der Bar des Esprit in der Mensa  ausklingen lassen. Das UMG-Catering hat rund 500 Portionen Currywurst und 500-mal Wedges über die Theke gereicht.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Göttingen Das Institut für Zuckerrübenforschung - Warentest für die Zuckerrübe

Es ist einer der Motoren für mehr Effizienz im Zuckerrübenanbau: das Göttinger Institut für Zuckerrübenforschung (IfZ). Hier treffen Grundlagenforschung auf Entwicklungen mit Züchtungsunternehmen und eine umfassende Sortentestung – die Entscheidungsgrundlage für die Branche ist.

24.01.2017

Die Nacht des Wissens 2017 in Göttingen ist Geschichte. 25.000 Besucher hat die Universität Göttingen nach eigenen Angaben gezählt.

09.02.2017
Göttingen StuPa-Wahlen in Göttingen - Keine klaren Gewinner

Nach den Hochschulwahlen an der Universität Göttingen ist unklar, wer künftig die Studierendenvertretung stellt. Die bisherige Koalition und die Opposition liegen nach Auszählung der Stimmen für das Studierendenparlament gleichauf - und einige Neueinsteiger sorgen für Furore.

20.01.2017
Anzeige