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Dem Hirn beim Denken zuschauen

Nacht des Wissens 2017 Dem Hirn beim Denken zuschauen

Zahlreiche Institutionen beteiligen sich an der Nacht des Wissens am Sonnabend, 21. Januar, darunter das Deutsche Primatenzentrum. Eine Reihe von Stationen im Zentralen Hörsaalgebäude haben die Organisatoren geplant. Start ist um 17.30 Uhr mit der Eröffnung durch Unipräsidentin Prof. Ulrike Beisiegel.

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Quelle: r

Göttingen. Das Deutsche Primatenzentrum (DPZ) - Leibniz-Institut für Primatenforschung ist zwischen 17 und 24 Uhr im oberen Foyer des Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG) präsent. So heißt es an der ersten Station: „Grippe, HIV und Co. - Erregern auf der Spur“. Besucher sollen dort selbst zum Infektionsforscher werden. Sie können mit Pipette und Fluoreszenz-Mikroskop arbeiten und die Kleidung für ein Sicherheitslabor an probieren. Und die Wissenschaftler berichten, wie sie den Eintritt von Viren in Körperzellen verhindern wollen.

An einem weiteren Stand bieten die DPZ-Mitarbeiter eine Mitmachaktion zur Hirnforschung an. Besucher können testen, wie spielerisches Lernen funktioniert und ob sie ihren Augen trauen können. Wissenschaftler erzählen, wie Handbewegungen im Gehirn geplant werden und wie diese Informationen zur Steuerung von Neuroprothesen genutzt werden können. Die Besucher können „Schere, Stein, Papier“ gegen einen Computer spielen und mit der Hand in einer virtuellen Umgebung agieren.

„Bilder sagen mehr als 1.000 Worte“ meinen die Wissenschaftler an Station drei. Dort geht es um die Frage, ob wir dem Hirn beim Denken zusehen können. Zudem demonstrieren die DPZ-Mitarbeiter, wie sie mithilfe der Magnetresonanztomografie die Funktion der menschlichen Organe untersuchen.

Am nächsten Stand geht es um Kommunikation. Mit dem Affenstimmen-Quiz können wir uns der Lautäußerungen unserer nächsten Verwandten nähern: Berberaffe, Pavian und Co.

Am letzten Stand schließlich präsentieren die DPZ-Mitarbeiter einen Koffer, der in ihrem Institut entwickelt wurde - ein tragbares Labor. Der Koffer enthält alle Regenzien und die komplette Ausrüstung, um Viren wie Ebola und Zika innerhalb von 15 Minuten zuverlässig nachweisen zu können. Da das Kofferlabor mit Solarstrom betrieben wird und ohne kühlungsbedürftige Substanzen auskommt, kann es auch in abgelegenen Dörfern betrieben werden.

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