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Rekord: 25000 Besucher

Nacht des Wissens: Begeisterung bei den Gästen Rekord: 25000 Besucher

Die dritte Göttinger Nacht des Wissens ist mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen: Rund 25000 Gäste haben am Sonnabend in der Zeit von 17 bis 24 Uhr an fünf Standorten unter 320 Veranstaltungen wählen können. In zwei Jahren soll die nächste Nacht des Wissens stattfinden.

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Rund 25000 Gäste haben  am Sonnabend in der Zeit von 17 bis 24 Uhr an fünf Standorten unter 320 Veranstaltungen wählen können.

Quelle: AIB

Göttingen. Allein in der bunt erleuchteten Universitätsmedizin (UMG) fanden sich rund 6000 Besucher ein, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zählte rund 2000, das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung 9052 und die Private Fachhochschule (PFH) 1500  Gäste.

"Wir freuen uns sehr, dass noch einmal deutlich mehr Göttinger die Gelegenheit genutzt haben, einen Blick hinter die Kulissen der Forschungseinrichtungen am Standort Göttingen zu werfen, als bei den ersten beiden Veranstaltungen“, so Universitätspräsidentin Prof. Ulrike Beisiegel. Sie dankte allen Beteiligten, die "mit großem Einsatz mitgeholfen haben, auch die dritte Göttinger Nacht des Wissens zu einem solchen Erfolg zu machen.“

"Das Besucherinteresse und die Neugier waren enorm“, sagte auch Prof.  Heyo K. Kroemer, Sprecher des Vorstandes der UMG. „Das ist ein gutes Format, um auch die spektakulären Erkenntnisse unserer medizinischen Forscher einmal direkt in Experimenten den Menschen in der Region nahe zu bringen. Dass so viele Menschen jeden Alters das Uniklinikum besucht haben zeige, wie groß das Interesse an Themen aus der Medizin ist.

Die UMG stellte etwa 20 Prozent des Gesamtangebotes am Göttingen Campus. An der 3.Nacht des Wissens waren neben den Fakultäten, Zentren, Sonderforschungsbereichen, zentralen Verwaltungseinrichtungen und Sammlungen der Universität die Universitätsmedizin Göttingen beteiligt, die fünf Göttinger Max-Planck-Institute, das Deutsche Primatenzentrum, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, das Laser-Laboratorium Göttingen, das Schülerlabor YLAB, die Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) sowie die PFH Private Hochschule Göttingen. Auch zahlreiche Kultureinrichtungen Göttingens beteiligten sich erstmals am Programm.

Kommentar: Ein dolles Ding

Von Angela Brünjes

Super, großartig, unglaublich – die dritte Nacht des Wissens hat Besucher zu großem Lob hingerissen. Was der Goettingen Campus, das sind die Universität und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Hochschulen, an fünf Standorten gestemmt hat, verdient auch Respekt. Seit Wochen wurde vorbereitet und konzipiert, was aus Wissenschaft und Forschung wie gezeigt werden kann. Riesengroß war die Auswahl. Jedes Angebot hat dazu die Wissbegierigen informiert und unterhalten. Und zwar die Wissbegierigen auf beiden Seiten.

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Egal, wohin man kam, überall waren sowohl die Mitarbeiter, die vorführten, informierten oder vortrugen, als auch die Besucher, die fragten, mitmachten, staunten, von der jeweils anderen Seite begeistert. In kleinen und sehr großen Gruppen, im Gedränge und im Freiraum kamen die 320 Aktionen bei den Besuchern aller Altersgruppen, die aus ganz Deutschland gekommen waren, wieder richtig gut an. Und da, wo es richtig gut lief, bei den Experimentalvorlesungen auf dem Nordcampus, dem Lilienthal-Gleiter im DLR oder den Mitmachaktionen des Primatenzentrums im Zentralen Hörsaalgebäude, musste dann auch mal wegen Überfüllung geschlossen oder eine lange Wartezeit in Kauf genommen werden.

Die Nacht des Wissens ist sicher ein Kraftakt für die Veranstalter, aber auch deshalb ein überzeugendes Veranstaltungsformat, das auf die Göttinger Facetten von Wissenschaft und Forschung in nur sieben Stunden neugierig macht und vermittelt, was hier geleistet wird. Dass diese Stadt Wissen schafft - von Arabistik bis Zoologie, von Aerolastik bis Z-Generation, von Algorithmen bis Zika -, beweist die Nacht des Wissens eindrucksvoll, und dazu bisweilen auf sehr unterhaltsame Art und Weise. Das riesige Interesse von diesmal 25000 Besuchern muss Ansporn genug sein, das dolle Ding fortzusetzen.

Zum Nachlesen: Das Liveblog zur Nacht des Wissens 2017

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Die Nacht des Wissens 2017 in Göttingen ist Geschichte. 25.000 Besucher hat die Universität Göttingen nach eigenen Angaben gezählt.

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