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Dem Wasser auf der Spur

Neue Erkenntnisse durch Raumsonde Dawn Dem Wasser auf der Spur

Die NASA-Raumsonde Dawn erlaubt einen Blick unter die Oberfläche von Ceres. Der Zwergplanet enthält große Mengen gefrorenes Wasser und war noch in der jüngeren Vergangenheit geologisch aktiv.

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Quelle: r

Göttingen. Das Innere des Zwergplaneten Ceres enthält große Mengen gefrorenes Wasser, die in einigen  helleren Gebieten an seiner Oberfläche hervortreten. Ceres war noch vor relativ kurzer Zeit geologisch aktiv. Im Zentrum des Zwergplaneten befindet sich ein Gesteinskern. Dieser wird von einem Mantel und einer Kruste überlagert, die aus einer Mischung aus gefrorenem Wasser und Gesteinsmaterial bestehen. Dies ergeben neue Untersuchungen, die mit dem am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) gebauten wissenschaftlichen Kamera-System an Bord der NASA-Raumsonde Dawn durchgeführt wurden.

Bereits aus früheren Untersuchungen war bekannt, dass es im Inneren von Ceres gefrorenes Wasser geben muss, diese neueren Untersuchungen belegen jedoch, dass sich auch auf der Oberfläche des Zwergplaneten Wassereis befindet. Wasser hat somit nicht nur, wie bislang angenommen, in großen Mengen in den kältesten äußeren Regionen unseres Sonnensystems überdauert, sondern auch im vergleichsweise nahen Asteroidengürtel. Dadurch werden auch neue Perspektiven für die Entstehung von Leben auf anderen Himmelskörpern in unserem Planetensystem eröffnet, denn flüssiges Wasser gilt als Grundvoraussetzung für die Entstehung von Leben wie wir es kennen.  r

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