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Neue Erkenntnisse zu Verhalten wilder Tiere

Jahrestagung der Ethologen Neue Erkenntnisse zu Verhalten wilder Tiere

Verhaltensbiologen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen sich in diesem Jahr zu ihrer jährlichen Tagung in Göttingen am Deutschen Primatenzentrum (DPZ). Drei Tage diskutieren sie aktuelle Entwicklungen der Gebiete „Kognition – Evolution – Verhalten“.

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Werkzeug im Schnabel: Krähen stochern damit nach Würmen.

Quelle: dpa

Göttingen. Das dicht gepackte Tagungsprogramm bis Freitag, 19. Februar, spiegelt die Vielfalt der Verhaltensforschung wider. Von der Intelligenz von Insekten geht es über kooperative Fische bis hin zu Affen, die sich selbst mit anderen vergleichen, teilte das Primatenzentrum mit. Dessen Leiterin der Abteilung Kognitive Ethologie, Prof. Julia Fischer, organisiert die Jahrestagung der Ethologischen Gesellschaft. Erwartet werden nach DPZ-Angaben mehr als 130 Wissenschaftler, auf dem Programm stehen 70 Vorträge.

Mit Friederike Range von der  Veterinärmedizinischen Universität Wien spricht eine Expertin zum Thema Domestikation von Haustieren über die Evolution des Hundes und den Vergleich mit seinen wilden Verwandten, den Wölfen. Christian Rutz von der schottischen St. Andrews Universität zeigt, wie neues High-Tech bislang ungeahnte Einblicke in das Verhalten wild lebender Tiere ermöglicht.

Im Regenwald der Südseeinsel Neukaledonien befestigt der Forscher Miniaturkameras an Krähen, um deren einzigartigen Werkzeuggebrauch zu beobachten. Hanna Kokko von der Universität Zürich widmet sich aus evolutionsbiologischer Sicht der Frage, wieso Männer existieren, und welche Bedeutung ihr Verhalten hat.

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