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Neue Koalition und neue Vorsitzende

AStA Neue Koalition und neue Vorsitzende

Aus den Wahlen zum Studierendenparlament im Januar ist ein neuer Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) an der Georg-August-Universität hervorgegangen: Mit Elena Ségalen stellt die Juso-Hochschulgruppe die AStA-Vorsitzende. Die Studentin der Ethnologie und Politikwissenschaften kündigte an, „das politische Mandat ernst zu nehmen“.

Nach dem Finanzskandal des vorherigen AStA im vergangenen Jahr (Tageblatt berichtete) sei Aufarbeitung notwendig. Die Geldverluste führten auch dazu, dass der Haushalt neu geordnet werden müsse. Durch die Verluste des Vorgänger-AStAs sei das Budget nun geringer als in den Vorjahren, erklärte Ségalen.

Unabhängig von den ungünstigen Rahmenbedingungen will der neue AStA „ein sichtbarer Teil der Studierendenschaft und keine stille Verwaltungsbehörde sein“, so Ségalen. Die Jungsozialistin sieht als zentrale Aufgaben des jetzigen AStA politische Einflussnahme über die Gremienarbeit in der Hochschule hinaus. „Wir kämpfen weiterhin gegen sozial selektive Studiengebühren, gegen die Ökonomisierung der Wissenschaft, für ein selbstbestimmtes Studium, mehr Mitbestimmung im Uni-Alltag und verantwortungsvolles Forschen. Die Verbesserung der Lehre muss genauso Ziel sein wie die Stärkung der Gleichstellungspolitik und das Vorgehen gegen jede Diskriminierung“, erklärt AStA-Vorsitzende Ségalen.

Der neue AStA wird von einer Koalition aus Juso-HSG, Basisdemokratischem Bündnis (BB), Grüner Hochschulgruppe (GHG) und Schwarz-Rot-Kollabs (SRK) gebildet. Neun Referate sind eingerichtet worden.

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