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Neuer Forschungsbereich an der Uni Göttingen

Bildung und Reglion Neuer Forschungsbereich an der Uni Göttingen

 Braucht Religion Bildung? Oder braucht Bildung Religion?  Mit dem Zusammenhang beider Bereiche beschäftigt sich ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) an der Universität Göttingen. Mit einem Symposium wird er am  26. und 27. Mai  eröffnet.

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Quelle: Heller

Göttingen. Eine Einführung gibt am Donnerstag, 26. Mai,  um 18 Uhr im Alten Rathaus  Prof.. Peter Gemeinhardt, Sprecher des SFB. Den Festvortrag hält Prof. Guy Stroumsa von der Hebräischen Universität Jerusalem zum Thema „Schrift und Kultur im Christentum der Spätantike“. Am Freitag, 27. Mai, präsentieren sich die Projektbereiche des SFB  in  der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB), Papendiek 14.

Zusammenhang von Bildung und Religion
Bildung und Religion sind Gegenstand öffentlicher Debatten und zum Teil auch Konfliktpartner – ist eine solche Distanz und Spannung zwischen den  Bereichen charakteristisch für die Moderne? In der Antike und im Mittelalter scheint der Zusammenhang zwischen Bildung und Religion enger gewesen zu sein.

Wie wurde das Verhältnis im komplexen Geflecht griechisch-römischer, jüdischer, christlicher und islamischer Kulturen des antiken und mittelalterlichen Mittelmeerraums verstanden?  Wo traten  hier schon Kontroversen auf.? Mit dieser und anderen Fragen beschäftigt sich der  SFB seit dem vergangenen Sommer.

Kult und religiöse Praxis

Unter dem Stichwort „Bildungsspeicher“ etwa wird die Einbindung von Bibliotheken und Kompendien in Kult und religiöse Praxis erforscht, im Bereich „Interpretationen“ Grundsätze und Methoden, nach denen als heilig geltende Schriften ausgelegt wurden.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert den SFB für zunächst vier Jahre. Beteiligt sind die Theologische und der Philosophische Fakultät der Universität Göttingen.

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