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Neuer Gerätepark auf dem Zentralcampus

Campus Göttingen Neuer Gerätepark auf dem Zentralcampus

Fitnesskurse gibt es etliche vom Hochschulsport der Universität Göttingen. Doch nun hat die Uni direkt auf dem Zentralcampus, auf der Wiese hinter dem Juridicum, einen Fitnessparcours errichten lassen – „auch für Studenten und Mitarbeiter ohne große Sportaffinität“, sagt Dr. Axel Bauer, Leiter des Hochschulsports.

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Neue Geräte auf dem Campus sollen für Abwechslung sorgen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. „Etwa 15 000 Studenten sind am Sportzentrum, außerdem etwa 2 000 Mitarbeiter“, sagt Bauer. Die haben sowieso eine große Sportaffinität, so Bauer. Mit dem zentral auf dem Campus gelegenen Fitnessparcours wolle er nun auch die anderen Studenten und Mitarbeiter erreichen.

Es sei kein großer Aufwand, dorthin zu gehen, man müsse sich nicht extra umziehen, sondern könne einfach auf die Schnelle ein paar Übungen machen, sagt Bauer. „Es geht nicht darum, sich komplett auszupowern, sondern zwischen den Vorlesungen oder in der Mittagspause einfach ein bisschen Spaß zu haben“, sagt Rüdiger Wolf, Leiter des Universitätsbaumanagements.

Die Fitnessgeräte

Zehn Geräte befinden sich auf dem Fitnessparcours hinter dem Juridicum, Platz der Göttinger Sieben 6. „Der Park ist als eine Art Zirkeltraining angelegt, das alle Muskelgruppen anspricht“, sagt Dr. Axel Bauer, Leiter des Hochschulsports. So kann beispielsweise am Latzug die Rückenmuskulatur stabilisiert und an zwei Bauchtrainern die frontale und seitliche Bauchmuskulatur gestärkt werden.

Desweiteren gibt es Geräte zum Bankdrücken und Kniebeugen, einen Ruderzug, einen Crosstrainer und ein Multifunktionsgerät. „Daran kann man Übungen mit dem eigenen Körpergewicht machen, zum Beispiel Liegestütze“, so Bauer. Die Geräte müssen nicht extra eingestellt werden, sondern passen sich der Kraft der Trainierenden an, umso weiter man beispielsweise am Latzug ziehe, umso schwieriger werde es.

An jedem Gerät steht eine Anleitung für die Übungen. „Bei der Auswahl der Geräte ging es in erster Linie um Funktionalität, aber es sollte auch ästhetisch aussehen“, beschreibt Bauer die Edelstahlgeräte. Bei der Auswahl des Untergrunds – einem Holzschnitzelboden – habe auch Nachhaltigkeit eine Rolle gespielt. hsc

45 000 Euro hat sich die Uni den Fitnesspark mit zehn Geräten kosten lassen. „Das Präsidium hat den Parcours aus zentralen Mitteln finanziert“, so Wolf. Im Dezember seien die ersten Angebote für die Idee eingeholt, im März dann die Entscheidung getroffen worden, das Projekt anzugehen.

„Wir haben uns für diese Fläche entschieden, weil sie zentral liegt, grün und beschattet ist und hier sowieso immer viele Menschen vorbeikommen“, erklärt Bauer. Mit dieser Investition soll Studenten und Mitarbeitern ein Ausgleich zum vielen Sitzen am Schreibtisch und in der Vorlesung geboten werden, eine „bewegte Pause“.

Angeleitete Kurse

„Wenn der Parcours sich etabliert hat, wird der Hochschulsport hier eventuell auch angeleitete Trainings anbieten“, sagt Prof. Norbert Lossau, Uni-Vizepräsident für Infrastrukturen. Der Hochschulsport biete bereits eine „Bewegte Pause für Bedienstete“ an, für die Trainer in die Institute gehen und Übungen mit den Mitarbeitern machen. Dieses Angebot könne so beispielsweise ausgebaut werden.

Bisher sei die Rückmeldung auf den Fitnessparcours in den sozialen Medien gut, so Lossau, er sehe auch regelmäßig Menschen an den Geräten. Dabei geht er mit gutem Beispiel voran – und macht eine Liegestütze nach der anderen am sogenannten Multifunktionstrainer.

Von Hannah Scheiwe

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