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Neues Forschungsfeld etabliert

Göttinger Primatenforscherin ausgezeichnet Neues Forschungsfeld etabliert

Sie setzt sich seit Jahren mit Kommunikation, Sozialverhalten und Intelligenz von Primaten auseinander - und gründete eigens eine Forschungsstation im Senegal. Nun wurde Julia Fischer, Professorin an der Uni Göttingen und dem Deutschen Primatenzentrum (DPZ), mit dem niedersächsischen Verdienstorden geehrt.

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Fischer bei einer Forschungsstation im Senegal.

Quelle: Kurt Hammerschmidt/r

Göttingen. Übergeben wurde ihr am Montag das Verdienstkreuz am Bande im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung in Hannover durch die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne). „Julia Fischer zählt auf ihrem Gebiet international zu den führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und trägt in besonderem Maße zum guten Ruf der Georg-August-Universität Göttingen und zum Wissenschaftsstandort Niedersachsen bei“, sagte Heinen-Kljajic in ihrer Laudatio.

Außerdem engagiere sich die Professorin für Kognitive Ethnologie in herausragender Weise für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Sie habe es in kurzer Zeit geschafft, ein neues Forschungsfeld an der Uni Göttingen zu etablieren.

Die heute 49-jährige Fischer trat 2004 ihre Professur an der Uni Göttingen an und übernahm gleichzeitig die Leitung einer Arbeitsgruppe am DPZ, die 2008 in die Abteilung „Kognitive Ethologie“ umgewandelt wurde. Bereits 2007 gründete sie die Feldstation „Centre de Recherche de Primatologie Simenti“ im Nationalpark Niokolo Kobo im Senegal. Dadurch schuf sie die Möglichkeit für Wissenschaftler, an freilebenden Affenpopulationen zu forschen. hsc

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