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Neues Informatik-Institut mit Nanjing

Uni Göttingen Neues Informatik-Institut mit Nanjing

Die Universitäten Göttingen und Nanjing in China haben das Sino-German Institute of Social Computing (SGISC) ins Leben gerufen. Es soll die Forschung über Soziale Netzwerke und Big Data voranbringen. Akademischer Austausch und Graduiertenausbildung auf dem Gebiet sind weitere Ziele.

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Quelle: rom

Göttingen. Social Computing versucht, das Verständnis von sozialen Verhaltensweisen sowie menschlichen Netzwerken und Interaktionen mit Hilfe von rechnergestützten Modellen und Informationstechnologien zu beantworten. Das SGISC geht zurück auf eine engere Zusammenarbeit des Instituts für Informatik der Universität Göttingen mit Informatikern der Universität Nanjing seit 2010. Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus der Soziologie, Psychologie, Biologie, Physik, den Wirtschaftswissenschaften und der Medizin fanden seitdem jedes Jahr Workshops, Seminare und Vortragsreihen statt. „Während die deutschen Forscherinnen und Forscher ihr Wissen über Modelle und Analysetechniken einbringen, kann die chinesische Seite auf ihre Erfahrung in der Analyse von Nutzerinteraktionen auf verschiedensten sozialen Plattformen zurückgreifen“, erläutert Prof. Xiaoming Fu, Direktor des SGISC an der Universität Göttingen.

 

Die Universitäten Göttingen und Nanjing arbeiten seit mehr als 30 Jahren in Forschung und Lehre zusammen. 1989 gründeten sie das gemeinsame Deutsch-Chinesische Institut für Rechtswissenschaft, 2005 das gemeinsame Deutsch-Chinesische Institut für Interkulturelle Germanistik. Im selben Jahr unterzeichneten sie einen offiziellen universitätsweiten Kooperationsvertrag. pug

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