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Neues Institut für Statistik in Göttinger Biowissenschaften

Bildverarbeitung und Mustererkennung Neues Institut für Statistik in Göttinger Biowissenschaften

Die Universität Göttingen bündelt ihre Forschung und Lehre im Bereich der statistischen Bildverarbeitung und Mustererkennung in den Biowissenschaften in einem eigenen Institut.

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FBMS-Direktor Axel Munk.

Quelle: EB

Göttingen. Die Wissenschaftler am Felix-Bernstein-Institut für Mathematische Statistik in den Biowissenschaften (FBMS) werden moderne Methoden der mathematischen Statistik, insbesondere der statistischen Bildverarbeitung, zielgerichtet für aktuelle bio- und lebenswissenschaftliche Anwendungen entwickeln, teilte die Hochschule mit. Das Institut wird am Freitag, 17. Oktober, um 11 Uhr in der Historischen Sternwarte der Universität,Geismar Landstraße 11, eröffnet.

FBMS-Direktor Prof. Axel Munk wird über  die derzeitigen Aktivitäten des Instituts berichten. Die verschiedenen Arbeitsgebiete des FBMS sind Thema in Kurzvorträgen von Prof. Peter Bühlmann von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und Dr. Alexander Egner vom Laser Laboratorium Göttingen.

Prof. Norbert Schappacher von der Université de Strasbourg (Frankreich) und ehemaliger Fellow am Lichtenberg-Kolleg der Universität Göttingen stellt das wissenschaftliche Wirken und Leben des Namensgebers Felix Bernstein vor.

Vererbungsgesetze der Blutgruppen

Bernstein (1878-1956) gründete 1918 auf Betreiben von David Hilbert (1862-1943)  das „neue“ Institut für Mathematische Statistik an der Universität Göttingen. Bernstein, der bei Hilbert in Mengenlehre promoviert worden war, beschäftigte sich sowohl mit grundlegenden Fragen der Mathematik als auch mit konkreten praktischen Problemen der Statistik.

Weltruhm erlangte er durch die von ihm entdeckten und statistisch nachgewiesenen Vererbungsgesetze der Blutgruppen.

Am FBMS sind zunächst drei Arbeitsschwerpunkte vertreten: Der Bereich „Statistische Methoden und Biophysik“ entwickelt zielgerichtete Analysemethoden, zum Beispiel für die hochauflösende Zell-Mikroskopie oder zum Verständnis der Funktionsweise komplexer Proteine.

Die „Nicht-euklidische Statistik“ beschäftigt sich mit besonders gekrümmten Datenstrukturen, etwa der Veränderungen der Bewegungen des Kniegelenks, wie sie unter Osteoarthritis und Fehlbelastungen auftreten. Die „Biometrische Merkmalsanalyse“ untersucht das Wachstum und die mathematische Modellierung von Fingerabdrücken und forscht kryptografisch zur Problematik des Fingerabdrucks als Passwort-Ersatz.

jes/eb

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