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Neustart der Universität Göttingen im Jahr 1945

Festakt Neustart der Universität Göttingen im Jahr 1945

Am 17. September 1945 hat die Universität Göttingen den Vorlesungsbetrieb wieder aufgenommen. An die Wiedereröffnung nach dem zweiten Weltkrieg sowie an die Gründung der Deutschen Universitätszeitung (duz) wird in einem Festakt am Montag, 14. September, erinnert.

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An die Wiedereröffnung der Göttinger Universität nach dem zweiten Weltkrieg sowie an die Gründung der Deutschen Universitätszeitung soll in einem Festakt am Montag, 14. September, erinnert werden.

Quelle: CR

Göttingen. „Die Wiedereröffnung der Universität Göttingen nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Ende des Nationalsozialismus hat verschiedene wichtige Aspekte, an die zu erinnern unsere gesellschaftliche Aufgabe ist“, sagte Universitätspräsidentin Prof. Ulrike Beisiegel. „Dazu gehört beispielsweise die Frage nach Kontinuität oder Neuanfang, die wir ja auch in unserer Podiumsdiskussion stellen und aus der wir auch heute noch viel lernen können.“

Die Festveranstaltung beginnt mit der Begrüßung durch Beisiegel und den Vorsitzenden des Stiftungsrates der Universität Göttingen, Dr. Wilhelm Krull, um 15 Uhr in der Aula der Universität, Wilhelmsplatz 1. Prof. em. Bernd Weisbrod vom Seminar für Mittlere und neuere Geschichte der Universität Göttingen, hält den Festvortrag: „Ein Vorsprung, der uns tief verpflichtet – Die Wiedereröffnung der Universität Göttingen im Wintersemester 1945/46“. Anschließend spricht Christine Prußky, Leitende Redakteurin der duz, in einem Videointerview mit Dr. Ulrike Thimme, einer der ersten Redakteurinnen der duz in den 1950er-Jahren in Göttingen.

Das abschließende Podiumsgespräch mit dem Titel „Stunde Null – Kontinuität oder Neuanfang“ führen Beisiegel, Prof. Dirk Schumann vom Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte, Dr. Wolfgang Heuser, Verlagsleiter und Herausgeber der duz, und Dr. Barbara Wolbring vom Institut für Geschichte des Karlsruher Instituts für Technologie.

Die erste Ausgabe der Göttinger Universitätszeitung erschien in einer Auflage von 10 000 Stück und fand rasch deutschlandweite Verbreitung. Herausgegeben wurde sie von Studierenden und Lehrenden der Universität Göttingen. 1949 wurde sie in Deutsche Universitätszeitung umbenannt und 1950 der Sitz der Redaktion nach Bonn verlegt.

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