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Öffentliche Ringvorlesung der Universität Göttingen zum Wissensort Museum

Publikumsmagnet oder verstaubte Hütte? Öffentliche Ringvorlesung der Universität Göttingen zum Wissensort Museum

Wann wird ein Museum zum Ort des lebendigen Austauschs? Wie kann Wissenschaft für Interessierte jeden Alters erfahrbar werden? Vor welchen Aufgaben steht die Universität Göttingen mit dem geplanten Forum Wissen? Die öffentliche Ringvorlesung der Universität Göttingen greift aktuelle Debatten zum Thema „Wissensort Museum. Traditionen, Positionen, Perspektiven“ auf.

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Die Vorlesungen finden in der Aula der Universität statt.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Die Vortragsreihe startet am Dienstag, 27. Oktober . Sie beginnt jeweils dienstags um 18.15 Uhr in der Aula am Wilhelmsplatz.

Museen ziehen rund sechsmal so viele Besucher an wie Fußballbundesligaspiele. Damit zählen sie zu den Publikumsmagneten unserer Zeit. Dennoch haftet ihnen der Ruf des Verstaubten, Langweiligen an. Die Referenten der Ringvorlesung greifen diese Widersprüche und fächerübergreifende Fragen auf. Sie präsentieren ihre Erfahrungen aus der Museumspraxis ebenso wie aktuelle Ergebnisse aus Museumsforschung, Wissenschaftsgeschichte, Ethnologie und Kulturanthropologie. Wissenschaft öffentlich zu vermitteln und in einen Dialog mit allen Bürgerinnen und Bürgern zu treten ist ihr verbindendes Ziel.

Die international renommierte Ethnologin und Museumswissenschaftlerin Prof. Sharon Macdonald eröffnet mit ihrem Vortrag „What museums (can) do“ die Ringvorlesung. Die Britin, die gerade eine Alexander-von-Humboldt-Professur in Berlin angetreten hat, durchleuchtet die internationale Museumsszene, hinterfragt Auswahlkriterien von Ausstellungskuratoren und veranschaulicht, wie museale Erinnerungsorte Zukunft gestalten (können). Ihre Expertise ist gefragt: Unter ihrer Leitung entsteht in Berlin ein neues Zentrum für Kulturerbe- und Museumsforschung.

Die Zentrale Kustodie der Universität Göttingen organisiert die Ringvorlesung in Zusammenarbeit mit der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen; unterstützt wird diese vom Universitätsbund Göttingen.   pug

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