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Oken-Medaille für Astrophysiker

Hanns Ruder Oken-Medaille für Astrophysiker

Der Tübinger Astrophysiker Prof. Hanns Ruder hat in Göttingen die Lorenz-Oken-Medaille erhalten. Die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ – Die Wissensgesellschaft) würdigte  Ruder als einen herausragenden Kommunikator zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.

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„Göttinger Erklärung“ von 1957
Quelle: dpa

Göttingen . „Hanns Ruder hat in vielfältiger Weise der interessierten Öffentlichkeit die faszinierenden Phänomene der Astrophysik vermittelt. Dabei versteht er es in unnachahmlicher Weise, komplexe Zusammenhänge in einem munteren Erzählstil für jedermann begreifbar zu machen“, sagte  GDNÄ-Präsident Prof. Ludwig Schultz bei der Preisverleihung am Freitag im Zentralen Hörsaalgebäude der Universität. Dort tagt die Gesellschaft bis Mittwoch, 18.  September.  Zu der 127. GDNÄ-Versammlung werden 1000 Teilnehmer erwartet.

Hanns Ruder

Quelle:

Mit der Lorenz-Oken-Medaille zeichnet die GDNÄ alle zwei Jahre Persönlichkeiten aus, die sich um das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Gesellschaft besonders verdient gemacht haben. Die Medaille ist nach dem Naturforscher Lorenz Oken benannt, der 1822 die Gesellschaft in Leipzig gründete

Ruder, 1939 geboren, war schon als Junge von Astronomie begeistert. Das führte ihn nicht nur zu einer erfolgreichen wissenschaftlichen Karriere, in der er Fragen bearbeitete wie das Verhalten von Materie in extremen Magnetfeldern oder die Rätsel der Pulsare, die regelmäßig Blitze von Röntgen- oder Radiostrahlung aussenden. Bekannt wurden neben seinen populären Vorträgen auch seine Visualisierungen, etwa sein „Einsteinfahrrad“, mit dessen Hilfe man bei einer virtuellen „Fahrt mit Lichtgeschwindigkeit“ die Auswirkungen der Relativitätstheorie erleben kann.

jes

gdnae.de

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