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Piraten: Studenten in den Rat

Vorschlag für neues Gremium Piraten: Studenten in den Rat

Die Piratenpartei in Göttingen diskutiert über die Einführung eines neuen Gremiums im Rat der Stadt Göttingen, das die Interessen der Studenten vertreten soll. Anders als der alle fünf Jahre zu wählende Rat soll der Studenten-Rat entsprechend der Wahlen an der Universität jährlich gewählt werden.

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Die Piratenpartei in Göttingen diskutiert über die Einführung eines neuen Gremiums im Rat der Stadt Göttingen, das die Interessen der Studenten vertreten soll.

Quelle: DPA

Göttingen. Nach Berechnungen der Piratenpartei entspricht ein Studenten-Gremium mit 17 Mitgliedern dem Anteil von Studierenden in der volljährigen Bevölkerung. Eine dieser Stärke entsprechende Vertretung in Ausschüssen könnte dazu beitragen, die Qualität der Ratsarbeit und der Verwaltungsvorlagen vor allem in den Politikfeldern zu verbessern, die die Studenten betreffen, lautet das Argument der Piraten. Benannt haben sie die Verkehrspolitik. „Dort üben derzeit nur die Beiräte der Schwerbehinderten und Senioren eine Interessenvertretung aus, die sich mit Fleiß in die Ausschussarbeit einbringen“, heißt es in der Mitteilung.

„Das Problem in der Kommunalpolitik Göttingens als Uni-Standort ist, dass wir Piraten genau wie die anderen Parteien durchaus engagierte Studenten haben, die sich gerne beteiligen“, so Friederike Buch, selbst Studentin und Mitglied der Piratenpartei. „Doch diejenigen, die wie ich bereits jetzt gewählt werden können, werden in ein bis drei Jahren Göttingen verlassen - und die, die danach zu uns kommen, werden sich nicht an der Ratsarbeit beteiligen dürfen, da sie nicht auf der Wahlliste gestanden haben.“

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