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Plagiatsfall an der Uni Göttingen: Studenten müssen Prüfungen nicht wiederholen

Plagiatsfall und Prüfungen Plagiatsfall an der Uni Göttingen: Studenten müssen Prüfungen nicht wiederholen

Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur fordert keine erneute Prüfung von den Studenten der Universität Göttingen, deren Haus- und Seminararbeiten durch den Ende Juli bekannt gewordenen Plagiatsfall betroffen sind. Das teilte die Universität die Göttingen am Freitag mit.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Ein Mitarbeiter der Sozialwissenschaftlichen Fakultät war nach seiner Promotion im Jahr 2012 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Lehre tätig. Dabei hatte er Haus- und Seminararbeiten benotet. Seine Doktorarbeit stellte sich als Plagiat heraus, die Fakultät erkannte ihm den Doktortitel ab, die Universität stellte Anzeige. Dies erfolgte auch, weil sich herausstellte, dass der Mann sich mit gefälschten Abschlusszeugnissen das Promotionsstudium an der Universität Göttingen verschafft hatte.

Das Wissenschaftsministerium habe sich nun der Meinung der Universität Göttingen angeschlossen, teilte Pressesprecher Thomas Richter mit, wonach von den betroffenen Studierenden nicht gefordert wird, die Prüfungen zu wiederholen. Andererseits habe jeder Betroffene das Recht, sich erneut prüfen zu lassen.

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