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Kontakte knüpfen, Potenziale entdecken

Praktikums- und Jobmesse für Sowis Kontakte knüpfen, Potenziale entdecken

Gut 1000 Studenten erwarten die Veranstalter zur SoWi-Go am Dienstag und Mittwoch im Oeconomicum. Bereits zum sechsten Mal findet diese Praktikums- und Jobmesse für Sozialwissenschaftler statt - in diesem Jahr mit über 30 Ausstellern und 26 ergänzenden Vorträgen.

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Am Mittwoch, 16. November, gibt es einen weiteren Termin.

Quelle: NR

Göttingen. Die Messe sei eine wunderbare Ergänzung des Studienangebotes, so Forschungsdekanin Prof. Ariane S. Willems. Die Studierenden können Kontakte zu Arbeitgebern aufnehmen, bekommen Informationen über mögliche Berufsfelder, die Arbeitgeber wiederum können potentielle Mitarbeiter kennenlernen.

„Gerade für Sozialwissenschaftler ist der Übertritt ins Berufsleben ja schwierig“, sagt Markus Bremer, bei der Agentur für Arbeit auch für Hochschulabsolventen zuständig. Ideen für Berufsfelder entwickeln, Potentiale entdecken und Schwerpunkte setzen, das können Studierende in den Sprechstunden der Agentur, auf die Bremer hier im Oeconomicum hinweist.

„Sehen und gesehen werden“, darum geht es Marcel Kowalski von der Firma Arwa, Personaldienstleistungen. Wenn er ernsthaftes Interesse an dem Berufsfeld spüre, könne er den Studierenden Praktika anbieten. Die Firma ist das zweite Mal bei der Messe dabei. Rund 30-35 ernsthafte Gespräche könne er an diesen beiden Tagen führen. Für Kowalski ein wichtiger Aspekt, um gute zukünftige Mitarbeiter zu akquirieren.

Sich umschauen, sich ein bisschen überraschen lassen, möchte Lukas, Politikstudent im 1. Semester. Er habe keine ganz konkreten Vorstellungen für seinen späteren Beruf, aber doch eine Ahnung, wo es hingehen könnte. Der Stand des Auswärtigen Amtes beispielsweise interessiert ihn. Und nicht nur ihn. Zum ersten Mal ist das Auswärtige Amt bei der SoWi_Go dabei und von Anfang an ist Dr. Maximilian Rasch umlagert. Ob eine Bewerbung überhaupt eine Chance habe, ist eine der am häufigsten gestellten Fragen. „2078 Bewerber gab es im vergangenen Jahr, 50 wurden genommen“, zeigt Rasch die Dimension auf. Aber: „das kann man schaffen, wenn man sich wirklich für den Job interessiert.“ Extra wegen des Auswärtigen Amtes ist die Geschichtsstudentin Sara Müller gekommen. Sie würde dort gern ein Praktikum machen. Für so einen Job in der Diplomatie müsse man ja sein Leben investieren. Da wolle sie wissen, wie sich das anfühlt. Sie freut sich auf den Vortrag, den Rasch demnächst noch halten wird.

Diese ergänzenden Vorträge seien bei den Studierenden besonders gefragt, erklärt Rouven Keller, der die Jobmesse organisiert hat. Was ihnen gefällt, was nicht so, können die Studierenden auf einem Fragebogen hinterlassen. Gelobt werde dabei neben den Vorträgen auch die Ausstellerauswahl.

Weiterer Termin:

Auch am Mittwoch, 16. November, präsentieren sich im Oeconomicum, Platz der Göttinger Sieben, von 11 bis 16 Uhr Arbeitgeber aus unterschiedlichen Berufsfeldern, um mit Studierenden ins Gespräch zu kommen und sie über Möglichkeiten für Praktika und den Berufseinstieg zu informieren. Die Aussteller kommen aus den Bereichen Personalwesen, Journalismus, Marktforschung, Marketing, Sozialberatung und Erwachsenenbildung. Unter anderem dabei sind das Deutschlandradio, die Akademie Auswärtiger Dienst des Auswärtigen Amtes, mehrere Personaldienstleister und soziale Organisationen. Das genaue Programm ist unter sowi.uni-goettingen.de/pub-sowigo. zu finden.

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