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Praktisch: Spezialheft statt Theorie

Lehrauftrag mit Ergebnis Praktisch: Spezialheft statt Theorie

Aus der theoretischen Betrachtung wurde praktische Arbeit und das Ergebnis ist derzeit im Zeitschriftenhandel zu erwerben: „Göttingen“ heißt das Spezial-Heft der Zeitschrift Niedersachsen, das Studierende des Instituts für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie produziert haben.

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Im Accouchierhaus: Als akademisches Geburtshaus erbaut ist es inzwischen Domizil des Musikwissenschaftlichen Seminars.

Quelle: Verlag

Im Lehrauftrag von Bernd Oeljeschläger sollte es um den Alltag von Zeitschriftenredaktionen gehen. Der in Wildeshausen und Berlin tätige Verleger stellte schnell fest, dass seinen Hörern aktive Mitarbeit zuzutrauen war. „Ich schlug vor, ein eigenes Heft zu produzieren“. Göttingen als Thema lag nahe für die Zeitschrift für Kultur, Geschichte, Heimat und Natur, die fünfmal im Jahr erscheint und 5,90 Euro kostet.
Elf Beiträge von einem Studenten und neun Studentinnen bietet „Göttingen“. Die Autoren haben sich mit Göttinger Besonderheiten befasst; die meisten davon sind Orte ihres Alltags. Die Studentin der Musikwissenschaften beschreibt die Musikinstrumenten Sammlung im Accouchierhaus, die Kunstgeschichte-Studentin stellt die Kunstsammlung der Universität vor. Aber es gibt auch disziplinfremde Themen: Die studentischen Schreiber befassen sich mit Geschichte und Theater, Jazzfest und Filmstadt. Über Göttingen hinaus geht der Beitrag über Landflucht und Dörfersterben in Südniedersachsen. Den Vor- und Nachteilen von Göttingen als Lebensmittelpunkt nach dem Studium widmet sich ein anderer Text.

Alltagsleben in Wirtschaft und Handel ist kein Thema: So ist die Ausgabe „Göttingen“ der Stadt in einigen Facetten etwas schuldig geblieben. Es ist ein vorwiegend studentischer Blick auf die Stadt mit ansprechenden Foto-Ansichten. Und es bleibt ein bemerkenswertes Werk, weil es aus der Theorie im Lehrauftrag schnell praktische Lehre hat werden lassen.

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