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Göttingen Praxistest für HAWK -Studenten
Campus Göttingen Praxistest für HAWK -Studenten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:03 17.05.2017
Erstes Göttinger Energieeffizienznetzwerk für Unternehmen aus Stadt und Landkreis kooperiert mit HAWK-Studierenden beim Energiemanagement Quelle: R
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Hann. Münden

„Aufgabe der Studierenden war es, im Unternehmen die Daten für ein Energieaudit zusammenzustellen und für die Unternehmer verständlich aufzuarbeiten. Danach sollte ein konkreter Vorschlag erarbeitet werden, an welcher Stelle das Unternehmen besonders effizient Energie einsparen könnte", erläutert Prof. Stefan Holler, der mit der Netzwerkmanagerin Caroline Werner die Idee zu dieser Aufgabe hatte.

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In dem Netzwerk haben sich 15 Unternehmen aus dem Landkreis und der Stadt Göttingen zusammengefunden, um innerhalb von drei Jahren gemeinsam Optionen zur Energieeinsparung und zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz in ihren Firmen zu erarbeiten und umzusetzen. Das Netzwerk ist niedersachsenweit das Erste seiner Art und wird von der Energieagentur Region Göttingen betreut. Das Netzwerkmanagement wird durch EU-Mittel und Mittel des Landes Niedersachsen finanziell unterstützt.
Beteiligte Firmen

  • Bioenergie Gieboldehausen
  • Bode Energie- und Sicherheitstechnik
  • Börner-Eisenacher GmbH
  • Deutsches Theater in Göttingen GmbH
  • Fleischwaren Wulff GmbH & Co. KG
  • Gasthaus Letzter Heller
  • Göttinger Bedachungsgeschäft
  • Holzland Hasselbach
  • Lipphardt Metallbau GmbH & Co. KG
  • Lotta Karotta Biolieferservice
  • Presse Grosso Mitte
  • Regenhardt Haustechnik
  • Resebeck GmbH
  • Tischlerei Koch
  • ersicherungen Kohlmeier

Bei der Versammlung im Gasthaus Letzter Heller in Hann. Münden, das ebenfalls Teil des Netzwerkes ist, präsentierten die Studierenden anhand von zehn Postern ihre Ergebnisse. Anschließend wählten die Unternehmer gemeinsam mit einer Fachjury die drei besten Projekte aus, teilte das Energienetzwerk mit.

Timo Schimke, der als Studierender Empfehlungen für die Firma Bode Energie- und Sicherheitstechnik entwickelte und dafür prämiert wurde, hat gefallen, dass er Gelerntes in einem besonders energiebewussten Unternehmen anwenden konnte: „Das war eine schöne Herausforderung.“

Frank Lipphardt vom gleichnamigen Metallbauunternehmen war sehr zufrieden mit den Empfehlungen der Studierenden für seine Firma. “Jetzt werden wir sehen, was wir davon effektiv umsetzen können. Die Maßnahmen im Bereich Heizung können auch dazu diesen, dass sich unsere Mitarbeiter am Arbeitsplatz wohler fühlen können, was neben der Energieeinsparung ein zusätzliches Argument ist.“

Bernd Müller von der Firma Fleischwaren Wulff fand es sehr interessant, „wie Theorie und Praxis in diesem Projekt zusammenkommen“. In der weiteren Netzwerkarbeit geht es für die beteiligten Firmen nun um die Umsetzung der relevantesten Vorschläge. Die Studierenden sind eingeladen, sich nach einiger Zeit beim Unternehmensnetzwerk nach dem Umsetzungsstand ihrer Vorschläge zu erkundigen.

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