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Preis für allgemeinverständlichen Forschungstext für UMG-Biologin

Fruchtbarkeit der Fruchtfliege Preis für allgemeinverständlichen Forschungstext für UMG-Biologin

Die Funktionsweise eines Gens mit dem Namen „off-track“, das auch bei Krebserkrankungen eine Rolle spielt,  hat Karen Linnemannstöns in ihrer Doktorarbeit bearbeitet.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die Ergebnisse stellte sie in einem weiteren Textbeitrag mit dem Titel „Die Fruchtbarkeit der Fruchtfliege“ so allgemeinverständlich dar, dass sie dafür den Klaus Tschira-Preis 2014 im Fach Biologie erhielt. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wurde in Heidelberg verliehen.

Karen Linnemannstöns
Karen Linnemannstöns
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Die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Stammzellbiologie am Institut für Anatomie und Zellbiologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), entdeckte bei ihren Arbeiten, dass dieses Gen entscheidend ist für die Zeugungsfähigkeit der männlichen Fruchtfliege.

Sie fand heraus, dass die männlichen Fruchtfliegen, denen dieses Gen fehlt, zwar Spermien bilden, diese aber nicht zum Einsatz kommen, da die Samenleiter verkürzt und verengt sind. Ihre Untersuchung könnte auch für Menschen von Bedeutung sein: 60 Prozent der Gene der Fruchtfliege haben ein Gegenstück im menschlichen Erbgut.

Linnemannstöns, Jahrgang 1984, hat an der Georg-August-Universität und an der International Max Planck Research School Göttingen Molekulare Medizin und Molekularbiologie studiert. Ihre Masterarbeit schrieb sie am Center for Molecular Medicine am Karolinska Institutet in Stockholm (Schweden).

Ihre Promotion mit dem Titel „The transmembrane recep-tors Otk and Otk2 function redundantly in Drosophila Wnt signal transduction“ erarbeitete sie an der International Max Planck Research School am Institut für Anatomie und Zellbiologie der Universitätsmedizin Göttingen. Seither arbeitet Linnemannstöns als Postdoc im Bereich Stammzellbiologie am Institut für Anatomie und Zellbiologie der Universitätsmedizin Göttingen.

Weitere Infos unter klaus-tschira-preis.info
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