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Produkte aus der Region und grüne Kaffeebars

Mensatagung des Deutschen Studentenwerks Produkte aus der Region und grüne Kaffeebars

Die 58 Studentenwerke in Deutschland wollen mit ihrer Hochschulgastronomie am Puls der Zeit sein. „150 Verpflegungsprofis der Studentenwerke“ hat Prof. Jörg Magull, Geschäftsführer des Studentenwerks Göttingen, am Mittwoch zur Mensatagung des Deutschen Studentenwerks in der Göttinger Zentralmensa begrüßt.

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für Göttingen

„Oase im hektischen Hochschulalltag“: Die neue Kaffeebar der Nord-Mensa.

Quelle: Hinzmann

Dort ist seit einem Jahr Deutschlands größte „Free flow“-Speiseausgabe eines Studentenwerks; kürzlich eröffnete in der Nord-Mensa die erste Kaffeebar der neuen Studentenwerks-Marke „insgrüne“.

Magull und der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), Achim Meyer auf der Heyde, stellten rund um die Hochschulen ein wachsendes Angebot an Kaffeebars fest. „Das können wir auch“, so Magull, seien sich die im DSW organisierten Hochschulgastronomen einig gewesen. Nach der Ausschreibung erhielt von sieben Angeboten das Konzept der Firma Tchibo den Zuschlag. Was in der Nord-Mensa bereits geboten wird und innerhalb von vier Wochen verwirklicht wurde, wollen zehn weitere Studentenwerke demnächst 24-mal ebenfalls nach dem Konzept „insgrüne“ schaffen. Meyer auf der Heyde sieht die Kaffeebars als „Oase im hektischen Hochschulalltag“, die Studierende gerne besuchen.

Laut aktueller 19. Sozialerhebung ist die räumliche Nähe zur Hochschule für die Studierenden das wichtigste Kriterium, in die Mensa zu gehen. Kostengünstige Angebote liegen an zweiter Stelle, qualitativ hochwertige Angebote an dritter. Dass in den Mensen Bio-Produkte angeboten werden, ist für die Studierenden wenig wichtig.

Fast die Hälfte der studentischen Mensa-Stammgäste schätzt die Mensa überdies als Ort der Kommunikation und Information. „Wer heute in eine Studentenwerks-Mensa geht, bekommt nicht nur gutes Essen zu günstigen Preisen, sondern auch die Möglichkeit, sich mit Kommilitoninnen und Kommilitonen zu treffen und sich vom hektischen Studienalltag zu erholen“, so Meyer auf der Heyde.

Während des Jahrenstreffens in Göttingen geht es um Trends und neue Entwicklungen in der Gemeinschaftsverpflegung. Fairer und regionaler Einkauf, vegetarische und vegane Ernährung, Fischprodukte mit MSC-Siegel und nachhaltiger Einkauf sind unter dem Motto „Gute Geschäfte mit gutem Gewissen“ die Themen der Hochschulgastronomen. Die müssen mit knapperen Budgets kalkulieren und weiterhin den Ansprüchen der Kunden, überwiegend Studierende und Hochschulangehörige sowie pro Tag bis zu 500 externe Gäste, gerecht werden. Dabei interessiere die Studierenden, woher das Essen stamme „und sie achten sehr auf den Preis“, berichtet Magull. In Göttingen habe das Preisbewusstsein dazu geführt, dass die Nachfrage nach teureren Bio-Produkten abgenommen habe. Für Magull ist es „langfristig der schlauere Weg, auf Produkte aus der Region zu setzen.“ Lebensmittel-Hersteller aus der Region waren auch auf der Anbieter-Messe zur Mensatagung in der Zentralmensa vertreten.

In den Göttinger Mensen werden in der Vorlesungszeit pro Tag 10       000 Essen ausgegeben. Die neue Zentralmensa weise im Vergleich zur bis zum Jahr 2008 existierenden Bandausgabe eine Steigerung von 23 Prozent mehr Essen auf und im Vergleich zum Vorjahr sei der Umsatz um 1 Million Euro gestiegen, so Geschäftsführer Magull.

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