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Profs@Turntables zahlt sich aus

Spenden von Leo Club und Rotaract Profs@Turntables zahlt sich aus

Schecks im Wert von 15 000 Euro haben Mitglieder des Leo Club Gutingi und des Rotaract Club Göttingen an gemeinnützige Vereine überreicht. Das Geld wurde über das Projekt Profs@Turntables eingenommen.

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Erlös von Profs@Turntables geht an fünf Vereine.

Quelle: Strassen

Göttingen. Schecks im Wert von 15 000 Euro haben Mitglieder des Leo Club Gutingi und des Rotaract Club am Donnerstag an gemeinnützige Vereine überreicht. Das Geld wurde über das Projekt Profs@Turntables eingenommen.

Im Mai legten in den sechs größten Clubs der Stadt nicht wie gewohnt DJs auf, sondern 35 Hochschulprofessoren. 3000 Eintrittskarten wurden bei der Veranstaltung Profs@Turntables, organisiert vom Leo Club Gutingi und Rotaract Club, an Studenten verkauft. Der Erlös war für gemeinnützige Organisationen in Göttingen vorgesehen.

Am Donnerstag haben Marvin Hinricks, vom Leo Club Gutingi, und Mareile Korsch, vom Rotaract Club, Geldschecks im Wert von insgesamt 15 000 Euro an die Vertreter fünf regionaler Vereine übergeben.

Für Teestube und Kleiderkammer

Der Verein Förderer der Straßensozialarbeit erhielt 4000 Euro. Mit Kleider- und Möbelspenden, Bewerbungshilfen und Arbeits- und Beschäftigungsprojekten hilft der Verein Menschen, die wohnungslos sind oder die sich in einer anderen schweren Lebenssituation befinden, heißt es auf der Internetseite. „Wir wollen mit dem Geld eine Teestube eröffnen und unsere Kleiderkammer renovieren“, erzählt Vereinsmitglied Uwe Friebe.

Jeweils 3000 Euro erhielten der Verein Gegen Missbrauch, die Selbsthilfegruppe Körperbehinderter Göttingen und die Kleinen Löwen. „Wir sind für Menschen da, die sexualisierte Gewalt erlebt haben“, erklärt Ingo Fock, Vorsitzender des Vereins „Gegen Missbrauch“. Mit der Spende soll das theaterpädagogische Stück „Mein Körper gehört mir“ an Grundschulen aufgeführt werden. Dabei sollen die Kinder mitbekommen, wo sie sich bei Missbrauch Hilfe holen können, erläutert Fock.

Ausflug nach Hamburg

Erik Kleinfeldt von der Selbsthilfegruppe Körperbehinderter Göttingen: „Wir planen einen Ausflug nach Hamburg mit zwei Übernachtungen. Dank der Spende werden wir im ersten inklusiven Hotel Europas, dem Stadthaushotel, übernachten können und haben eine Führung in der Elbphilharmonie gebucht.“ Elf Rollstuhlfahrer und eine blinde Person werden an der Reise teilnehmen, so Kleinfeldt.

Der Verein Kleine Löwen ist eine Initiative für Eltern von Frühgeborenen in und um Göttingen. „Wir werden mit der finanziellen Unterstützung Rückbildungskurse für Mütter in geschütztem Rahmen anbieten. Dazu laden wir dann Referenten ein, zum Beispiel eine Psychologin, eine Hebamme und eine Intensivschwester“, sagt Vereinsmitglied Carina Krause. Ein Teil des Geldes solle auch in die Verschönerung der geplanten Frühchenstation fließen.

Eine Summe von 2000 Euro geht an das Drogenberatungszentrum - Diakonieverband Göttingen. Tom Klaproth, Mitarbeiter im Drogenberatungszentrum, berichtet von der Dänemark-Freizeit mit acht Drogenabhängigen im vergangenen Jahr, bei der einige der Teilnehmer das erste Mal in ihrem Leben im Ausland waren. Klaproth:„So etwas würden wir gerne bald wiederholen, und dafür verwenden wir das Geld.“

Nach den bisherigen Erfolgen von Profs@Turntables, ist nach Angaben der Organisatoren auch für das kommende Jahr so ein Projekt in Planung.

Von Katrin Strassen

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