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Profs@Turntables in Göttinger Clubs

Beats statt Betriebswirtschaft Profs@Turntables in Göttinger Clubs

Bei Profs@Turntables haben am Donnerstagabend Professoren und Lehrbeauftragte in sechs Göttinger Clubs aufgelegt - für ihre Studenten und den guten Zweck.

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Quelle: Holzmeier

Göttingen. „Es ist schon eine andere Generation, und deswegen ist es so cool, die mal auf einer anderen Ebene kennenzulernen“, sagt Student Marcus Biewener.

 

Alleine steht er mit dieser Meinung offensichtlich nicht: 3000 Tickets wurden für Profs@Turntables verkauft, erzählt Amelie Heins, die die Veranstaltung mitorganisiert hat. Profs@Turntables: Das heißt 29 Professoren und Lehrbeauftragte, die in sechs Göttinger Clubs auflegen – das Ganze für den guten Zweck. „Die Erlöse gehen an den Behindertenbeirat, das Haus der Kulturen und werden zur Unterstützung von Flüchtlingen eingesetzt“, erklärt Heins. Organisiert wird das Event von den „Leos“ und von „Rotaract“, den Jugendorganisationen von Lions Club und Rotariern.

 

Für die Profs selbst, die Hörsaal und Lehnstuhl gegen DJ-Kanzel tauschen, stellt die ungewohnte Rolle auch eine besondere Aufgabe dar. „Natürlich ist es eine Herausforderung“, findet Agrarökonom Bernhard Brümmer, der zum Abschluss seines Auftritts die Menge im EinsB mit einem Irish-Folk-Song zum Toben brachte. „Mancher Kollege steckt in die Vorbereitung auch richtig Zeit rein.“ Mehr als in die eigene Vorlesung? „Meine Vorlesungen sind so gut vorbereitet, das kann gar nicht getoppt werden“, sagt Brümmer augenzwinkernd.

Foto: Holzmeier

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Und die Musik? „Man versucht schon, auch etwas für die jungen Leute zu spielen“, erklärt Michael Heinlein, BWL-Professor von der Privaten Hochschule Göttingen. Der eigene Geschmack kommt aber natürlich trotzdem nicht zu kurz. „Bei mir läuft alles über 120 Beats per Minute!“

 

Die Professoren der geisteswissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Fakultäten glänzten übrigens durch Abwesenheit, dominiert haben Jura, Medizin und vor allem die Wirtschaftswissenschaften. Wiederholung aber garantiert - und vielleicht heißt es nächstes Mal dann ja nicht nur Beats statt Betriebswirtschaft, sondern auch Beats statt Sozialwissenschaft.

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