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Programm zu Lichtenberg-Ausstellung beginnt

"Hoppenstedts Lichtenberg" Programm zu Lichtenberg-Ausstellung beginnt

Mit einer Ausstellung von Werken von Georg Hoppenstedt zu Georg Christoph Lichtenberg startet die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) ihren Beitrag zum Lichtenbergjahr 2017.

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Ein Werk Georg Hoppenstedts in einer Ausstellung im Künstlerhaus Göttingen in der Reihe Kunstsequenzen.

Quelle: Wenzel

Göttingen. Unter dem Titel „Georg Hoppenstedts Lichtenberg“ sind vom 16. Juni bis 5. August ausgewählte Werke im Foyer des Kulturwissenschaftlichen Zentrums (KWZ) zu sehen. Die Präsentation soll einen Vorgeschmack auf die große Jubiläumsausstellung „DingeDenkenLichtenberg“ geben, die ab dem 1. Juli in der Paulinerkirche zu sehen ist.

Hoppenstedt hat sich im Laufe der Jahre immer wieder künstlerisch mit der Bedeutung Lichtenbergs für unsere Zeit auseinandergesetzt, teilte die Universität mit. Ein erstes Bild entstand 1992 anlässlich des 250. Geburtstages des Göttinger Gelehrten. Es hängt seit 1995 in der Zentralbibliothek der SUB. Zu Lichtenbergs 275. Geburtstag sind nun im KWZ Arbeiten aus drei Serien zu sehen, die in Zusammenhang mit diesem Bildnis stehen. In ihnen verfolgt Hoppenstedt Aspekte, die in Bezug zu Problemen der Gegenwart stehen. Grundlage der Darstellungen bildet jeweils der historische Schattenriss von Lichtenberg aus dem Stammbuch von Esmarch.

Die erste Serie „Lichtenberg aktuell“ entstand 1994 und zeigt Motive aus der täglichen Bilderflut der Medien, die in die Silhouette Lichtenbergs eingeblendet werden. Die zweite Serie „New Lichtenberg“ aus dem Jahr 2000 spiegelt in bunten Farben den Enthusiasmus an der Schwelle zu einem neuen Jahrtausend wieder, beinhaltet in der Erscheinung des menschlichen Gesichts aber gleichzeitig die Erfahrungen der Vergangenheit. Die dritte Serie von Monotypien entstand 2015 und trägt den Titel „Lichtenberg im Gehäus“. Nach Angaben der Universität Göttingen spielt sie auf das kirchliche und kunstgeschichtliche Motiv des Heiligen Hieronymus an, der friedlich in seiner Gelehrtenstube sitzt, fern der Herausforderungen der Welt. In dieser Serie ist in die Silhouette Lichtenbergs immer wieder das „Lichtenberghaus“ eingeblendet, in dem er gelebt und gelehrt hat, das aber in der künstlerischen Überarbeitung sehr wohl die Einflüsse der Welt aufzeigt.

Die Ausstellung im Foyer des KWZ am Heinrich-Düker-Weg 14 ist von Montag bis Sonnabend von 7 bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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