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Projekt der PFH mit Universitäten in Georgien und Kasachstan

Ausprägungen der Wirtschaftspolitik Projekt der PFH mit Universitäten in Georgien und Kasachstan

Die Volkswagen-Stiftung fördert in der Initiative „Zwischen Europa und Orient – Mittelasien/Kaukasus im Fokus der Wissenschaft“ Vorhaben, die sich mit aktuellen Entwicklungen in der Region beschäftigen oder dort strukturell verankert sind. Mittel gehen an Hochschulen in Bamberg, Bonn, Halle, Leipzig und an die Private Hochschule Göttingen (PFH). Sie erhält für ein Projekt am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften 500000 Euro, teilte die VW-Stiftung mit.

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Joachim Ahrens

Quelle: EF

Hannover/Göttingen. Mit den Professoren Teimuraz Beridze von der Universität Tiflis (Georgien) und Alessandro Frigerio von der KIMEP University in Almaty (Kasachstan) untersucht Prof. Joachim Ahrens die staatliche Wirtschaftspolitik in den beiden Ländern. Insbesondere Regierungen von Ländern mit mittleren und niedrigen Einkommen versuchen durch staatliche Eingriffe langfristig erfolgreiche ökonomische und soziale Entwicklungen zu fördern. Auch in den postkommunistischen Staaten sind solche Tendenzen verstärkt zu beobachten; sie sollen nach Angaben der Stiftung in diesem Projekt beispielhaft an den unterschiedlich gelagerten Fällen Kasachstan und Georgien erforscht werden.

Zur Untersuchung der gegenwärtigen Ausprägungen der staatlichen Wirtschaftspolitik („state activism“) wird von einem Governance-Ansatz ausgegangen, der auf der Institutionenökonomik basiert und sich auf historische Erfahrungen in der ostasiatischen Region stützt. Die Fokussierung auf spezifische, marktfördernde Leistungen von Governance bildet zum einen den Analyserahmen zur Beurteilung der Chancen und Risiken heutiger staatlicher Wirtschaftspolitik und verspricht zum anderen, funktionale Äquivalente von erfolgreichem „state activism“ identifizieren zu können. jes

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