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Protest der Medizinstudenten

Aktion im Universitätsklinikum Protest der Medizinstudenten

Unter dem Motto „Wir wollen alle richtig gute Ärzte werden“ haben am Mittwoch Medizinstudenten der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) gegen geplante Änderungen der Studienordnung protestiert. Mehrere Hundert Studierende versammelten sich zunächst im Universitäts-Klinikum.

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Protest angehender Mediziner in Göttingen.

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. Im Mittelpunkt des Protestes steht die geplante Einführung eines Pflichtquartals Allgemeinmedizin für die Medizinstudenten. Die Studierenden wehren sich gegen zusätzliche Quartale. Sie wollen, dass die auch in ihren Augen wichtigen Inhalte über ambulante Medizin in den Lehrplan integriert werden.

Unterstützt werden sie dabei vom Studiendekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Lorenz Trümper. Sicher brauche die Bundesrepublik mehr Hausärzte, so Trümper. Das gelänge aber nicht durch noch mehr Stunden im Studium oder einen noch reglementierteren Stundenplan.

Vertreter der Fachschaft Medizin forderten mehr interdisziplinäres Lernen, auch mit den Pflegeberufen, und eine Fokussierung der Lerninhalte. So entstehe mehr Freiheit fürs Erlernen etwa der wichtigen sozialen Kompetenzen. Nachdrücklich wurde auch ein gerechteres Auswahlverfahren für die Vergabe der Medizin-Studienplätze gefordert. Eine kleinere Gruppe der Studierenden zog dann in einem angemeldeten Demonstrationszug weiter zum Gänseliesel, um „ihre Forderungen auch aus dem Klinikum heraus zu tragen.“

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