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Recycling in den Wissenschaften

Vortragsreihe in der Historischen Sternwarte Recycling in den Wissenschaften

Auch Präparate, Modelle oder Instrumente ­veralten und werden aussortiert. Damit endet jedoch nicht ihre Geschichte. Wie Objekte und Daten neu genutzt werden, zeigt die Vortragsreihe „Recycling in den Wissenschaften – Bedingungen, Praktiken und Politiken wissenschaftlicher Wiederverwertung“ ab Montag, 25. April.

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Nicht alle alten Präparate wie diese Arbeitsproben des Göttinger Chemie-Nobelpreisträgers Otto Wallach eignen sich fürs Museum. 

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Von ersten Alzheimer-Präparaten über weltälteste Fernrohre bis hin zu Messdaten der Wiechert‘schen Erdbebenwarte – die Referenten der Reihe fragen nach Möglichkeiten und Bedingungen einer erneuten Nutzung alten Materials in der Forschung. Mit kritischem Blick durchleuchten die Wissenschaftshistoriker die Techniken des Recyclings, fragen nach praktischen Schwierigkeiten, nach erkenntnistheoretischen Gewinnen und politischen Bedeutungen. Welche Akteure und Praktiken sind beteiligt? Wie werden die Daten bearbeitet und verändert, um in neue Forschungsgefüge zu passen?

Die Vorträge beginnen montags um 18.15 Uhr in der Historischen Sternwarte, Geismar Landstraße 11; nur die Veranstaltung am 18. Juli 2016 wird in der Wiechert‘schen Erdbebenwarte durchgeführt. Die Zentrale Kustodie und das Lichtenberg-Kolleg der Universität Göttingen organisieren die Vorträge im Rahmen der Reihe „Wissen: schaffen – erforschen – vermitteln“. pug

Das vollständige Programm ist hier zu finden.

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