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Göttingen Religionsunterricht: Göttinger Heinig warnt vor Streichung vom Lehrplan
Campus Göttingen Religionsunterricht: Göttinger Heinig warnt vor Streichung vom Lehrplan
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01:21 20.02.2013
Schulstunde: Islamunterricht in einer Schule in Hannover. Quelle: dpa
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Göttingen

Im Nebenamt ist er Leiter des kirchenrechtlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Der Juraprofessor wandte sich gegen den Vorschlag, den Religionsunterricht in ein bekenntnisfreies Fach „Lebensgestaltung, Ethik und Religionskunde“ nach Brandenburger Vorbild umzugestalten. Dort würden hauptsächlich atheistische Werte und „vulgärreligiöse“ Ansichten vermittelt. Religion aus der Schule verdrängen zu wollen, sei reiner Kulturkampf, sagte Heinig. Das Fach erkläre Jugendlichen nicht nur, was das Kreuz auf Kirchtürmen bedeute, sondern diene auch ihrer Persönlichkeitsentwicklung.

Hans Michael Heinig

Große organisatorische Probleme

Marianne Demmer von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), kritisierte, der Religionsunterricht in seiner derzeitigen Form stelle die Schulen vor große organisatorische Probleme. Da jede Religion nur von Angehörigen dieses Glaubens gelehrt werden dürfe, müssten die Schulen Lehrkräfte für alle denkbaren Fälle vorhalten. Die Gewerkschafterin kritisierte die evangelische und die katholische Kirche dafür, dass sie sich nicht auf einen gemeinsamen christlichen Religionsunterricht einigen können.

(epd)

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