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Rennen um Fördergeld gestartet

Sechs Antragsskizzen für Exzellenzcluster Rennen um Fördergeld gestartet

In der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder kann die Vorauswahl für die neuen Exzellenzcluster beginnen. Die Einreichungsfrist ist beendet, 195 Antragsskizzen sind bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingegangen. Die Universität Göttingen hat sechs Antragsskizzen eingereicht.

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Quelle: gt

Göttingen/Bonn. Die Göttinger Skizzen knüpfen an Forschungsschwerpunkte an. Wissenschaftler der Universität und der Universitätsmedizin Göttingen, der fünf Göttinger Max-Planck-Institute, des Deutschen Primatenzentrums und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen haben gemeinsam Voranträge für Exzellenzcluster erarbeitet. Sie tragen die Titel „Wissenschaft der Aufklärung“, „Multiscale Bioimaging: von molekularen Maschinen zu Netzwerken erregbarer Zellen“, „LUSci - Integrative Landnutzungswissenschaften für nachhaltige Entwicklung“, „Analysis als Querschnittsthema in der Mathematik und darüber hinaus“, „Primatenkognition - Informationsintegration in einer komplexen sozialen Welt“ und „Konstruktionen des Religiösen“. Die Entscheidung darüber, für welche dieser Cluster die Universität Göttingen Vollanträge für eine Förderung einreichen darf, wird am 28. September verkündet.

Mit 195 wurden diesmal drei Skizzen mehr eingereicht, als die Universitäten im Dezember 2016 in unverbindlichen Absichtserklärungen angekündigt hatten. 63 Universitäten aus allen 16 Bundesländern beteiligen sich mit einer oder mehreren Skizzen an der Vorrunde.

Von den 195 Antragsskizzen wurden 47 von mehreren Universitäten im Verbund abgegeben, darunter sechs Skizzen von drei Universitäten gemeinsam. Rund zwei Drittel der Skizzen sehen die Beteiligung außeruniversitärer Partner vor. Die Mehrzahl der Konzepte ist dabei multidisziplinär angelegt. 27 Prozent der Skizzen haben ihren thematischen Schwerpunkt in den Naturwissenschaften, 25 Prozent in den Geistes- und Sozialwissenschaften; 24 Prozent der Vorhaben sind überwiegend den Ingenieurwissenschaften zuzuordnen und ebenso 24 Prozent den Lebenswissenschaften.

Die nun eingegangenen Antragsskizzen werden in den kommenden Monaten in 21 international besetzten Panels nach wissenschaftlichen Qualitätskriterien begutachtet. Auf dieser Grundlage entscheidet am 28. September das mit 39 überwiegend im Ausland tätigen Wissenschaftlern besetzte Expertengremium darüber, welche Skizzen als weiter ausgearbeitete Anträge in die Endauswahl kommen. Für diese fällt dann im September 2018 in der „Exzellenzkommission“ - in der das Expertengremium und die Wissenschaftsminister des Bundes und der Länder sitzen - die endgültige Entscheidung, welche Exzellenzcluster künftig gefördert werden. Förderbeginn ist der 1. Januar 2019. pek/r

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