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Richtfest für das Forschungsgebäude der Uni-Medizin Göttingen und des DZNE

Zwei Institute, ein Haus Richtfest für das Forschungsgebäude der Uni-Medizin Göttingen und des DZNE

Das neue Forschungsgebäude des Institute for Biostructural Imaging of Neurodegeneration (BIN) der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) sowie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) – Standort Göttingen hat ein Dach über dem Kopf erhalten. Zum Richtfest am Mittwoch kamen rund 80 Bauarbeiter und weitere Gäste, darunter Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und Stadtbaurat Thomas Dienberg.

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Das Dach ist fertig: Das neue Forschungsgebäude soll 2016 eröffnet werden.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. BIN und DZNE werden in dem Neubau in enger Zusammenarbeit die Ursachen von Erkrankungen des Nervensystems, wie der Alzheimer-Demenz, erforschen und diagnostische Verfahren dafür entwickeln. Die Baukosten für das Gebäude in Höhe von rund 27,5 Millionen Euro trägt das Land Niedersachen.

Die Konzeption eines gemeinsamen Gebäudekomplexes für die Unterbringung von BIN und DZNE schafft moderne Voraussetzungen, um die Gebäude- und Geräteinfrastruktur künftig gemeinsam nutzen zu können. Die U-Form des Hauses steht als architektonisches Sinnbild für das Konzept: BIN und der DZNE-Standort Göttingen werden als eigenständige und für sich sichtbare Einrichtungen je-weils in einem der beiden Gebäudeflügel firmieren. „Kooperationsflächen“ verbinden beide Gebäudeflügel. Hier entstehen Labore, Werkstätten, Lagerräume, Geräte- sowie Hörsaal- und Seminarräume. Sie stehen Forschern beider Einrichtungen gleichermaßen zur Verfügung. So muss keine Technik doppelt vorgehalten werden.

Sebastian Freytag vom Vorstand der UMG zieht die letzte Schraube an.

Sebastian Freytag vom Vorstand der UMG zieht die letzte Schraube an.

Quelle:

Insgesamt 3443 Quadratmeter Nutzfläche stehen den Forschungseinrichtungen BIN und DZNE in dem fünfgeschossigen Gebäude zur Verfügung. 54 Prozent der Fläche werden künftig vom BIN und 46 Prozent vom DZNE genutzt. Rund 200 einzelne Räume wird das neue Forschungsgebäude haben.

Die Architektur berücksichtigt städtebauliche Kriterien, die ökologische und nachhaltige Bauweisen sowie eine moderne Energieeffizienz einbeziehen. Das neue Gebäude wird eine Fassade aus Klinkersteinen haben, die als robust, langlebig und ökologisch nachhaltig gelten.

Auf Nachhaltigkeit setzten die Planer auch in der Funktion. Das Gebäude wird über eine moderne und energieeffiziente Wärmerückgewinnung verfügen. Büroräume wurden auf die schattigen Ost- und Nordseiten des Gebäudes geplant. Damit können weitere Kühlleistungen eingespart werden.

Das neue Forschungsgebäude  soll Anfang des Jahres 2016 bezugsfertig sein und eröffnet werden. umg

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