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16:33 10.10.2016
Das Handwerk zeige sich innovationsorientiert, so die Studie. Quelle: Küstner (Symbolbild)
Göttingen

Die Handwerkswirtschaft bringt häufig Produkt- und Prozessinnovationen hervor, teilte das Volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh) mit. Das Handwerk zeige sich innovationsorientiert und entwickle beispielsweise maßgeschneiderte Individuallösungen. Im internationalen Vergleich stelle dies eine spezifische Besonderheit des deutschen Mittelstands dar.

Besondere Bedeutung komme den Handwerksunternehmen innerhalb des Mittelstandes wegen ihrer regionalen Ausgleichsfunktion zu. Ihre starke Präsenz in ländlich-peripheren, strukturschwächeren Räumen stütze wesentlich den regionalpolitisch erwünschten Abbau räumlicher Ungleichheiten, der auf möglichst gleichwertige Lebensverhältnisse in den unterschiedlichen Regionen abzielt. Indem das Handwerk, wie die Studie zeigt, über seine Ausbildungsstärke berufliche Integration ermögliche, unterstütze es die Bindung der im Handwerk arbeitenden Menschen zu ihrer Heimatregion. Die Forschungsarbeit von Jörg Thomä zeigt nach ifh-Angaben, dass Mittelstandspolitik, die sich eher an den Stärken und weniger an den Schwächen von KMU orientiert, sich in einer expliziten Handwerksförderung niederschlagen sollte.

Die ifh-Studie „Die Rolle von Handwerksunternehmen für die volkswirtschaftlichen Funktionen des Mittelstands“ von Jörg Thomä erscheint in „Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung“ (Heft 11).

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