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Rosetta soll landen

Aktionstag auf dem Campus Rosetta soll landen

Mit einem Aktionstag begleitet das Göttinger Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) die Landung der Raumsonde Rosetta. Diese soll am Freitag, 30. September, auf einem Kometen aufsetzen. Von 10 bis 16 Uhr sind im Institut Vorträge und die Übertragung der Landung vorgesehen.

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Göttingen. Seit mehr als zwei Jahren wird der Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko mit der Raumsonde Rosetta aus nächster Nähe erforscht. Sie sendet, ausgestattet auch mit am MPS entwickelten Instrumenten, spektakuläre Bilder und Messdaten zur Erde. Mit zunehmender Entfernung von der Sonne nimmt die von den Solarzellen zum Betrieb der Sonde gelieferte elektrische Energie allmählich ab und die Mission nähert sich ihrem Ende. Rosetta soll daher - ähnlich wie das Landegerät Philae zwei Jahre zuvor - auf dem Kometen landen, teilte das MPS mit.

Um über die Rosetta-Mission zu informieren, beginnt das MPS seinen Informationstag am Freitag, 30. September, um 10 Uhr mit dem Vortrag " As close as possible – Rosettas Landung auf 67P/Churyumov–Gerasimenko " von Dr. Marc Hoffmann. Anschließend spricht um 11 Uhr  Dr. Jessica Agarwal über "Wissenschaftliche Höhepunkte der Rosetta-Mission". Ab etwa 12.30 Uhr rechnen die Sonnensystemforscher mit dem Beginn der  Live-Übertragung nach Darmstadt zum European Space Operations Centre (ESOC), dem Kontrollzentrum der europäischen Raumfahrtagentur (ESA), via Live-Stream über ESA-TV.

Spannend wird es gegen 13.20 Uhr, wobei die Forscher einen Zeitpuffer von plusminus 20 Minuten einplanen, wenn die Signale der Landung die Erde erreichen. Danach beurteilt MPS-Direktor Prof. Ulrich Christensen das Ende der Rosetta-Mission, die 2004 begann. Von 14 bis 16 Uhr schließen.

Online-Interviews mit deutschsprachigen MPS-Wissenschaftlern bei ESOC den Rosetta-Aktionstag ab. Der bietet außerdem die Möglichkeit zur Besichtigung der OSIRIS-Ausstellung im Foyer des MPS, Justus-von-Liebig-Weg 3.

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