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„Rufer in der Wüste“

Feier für Absolventen in Göttingen „Rufer in der Wüste“

Seit dem Sommersemester 2014 wurden 24 Frauen und Männer an der Philosophischen Fakultät der Universität Göttingen promoviert, 344 beendeten erfolgreich ihr Studium. Sie werden am Freitag, 16. Januar, um 11 Uhr in der Aula der Universität, Wilhelmsplatz 1, verabschiedet.

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Quelle: GT

Göttingen. Den Festvortrag „‚Rufer in der Wüste‘ oder Wie Kinder- und Jugendbücher die Welt verändern sollten“ hält Julia Benner. Er basiert auf ihrer Dissertation mit dem Titel „Federkrieg – Kinder- und Jugendliteratur gegen den Nationalsozialismus (1933 bis 1945)“. Dazu erklärte Prof. Johannes Bergemann, Dekan der Philosophischen Fakultät: „Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus ist auch heute nach wie vor wichtig. Auch Angehörige unserer Fakultät fielen dem Nationalsozialismus zum Opfer. An sie erinnert seit dem vergangenen November eine Gedenktafel im Foyer des Kulturwissenschaftlichen Zentrums.“
Benner wurde in Komparatistik promoviert und war Stipendiatin am DFG-Graduiertenkolleg „Generationengeschichte“. Seit Oktober 2014 ist sie Projektmitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Heinrich Detering. Sie war Koordinatorin der historischen Kinder- und Jugendbuchsammlung Seifert und Lehrbeauftragte am Seminar für Deutsche Philologie.
Zum zweiten Mal verleiht die Fakultät einen Preis an Studierende für herausragende Leistungen sowie bemerkenswertes soziales, gesellschaftliches oder hochschulinternes Engagement. Ausgezeichnet wird Jessica Hölzl, Bachelor-Absolventin in Deutscher Philologie und Indologie. Hölzl hat ihr Studium mit Auszeichnung abgeschlossen. „Ihre Bachelor-Arbeit liegt analytisch, gedanklich und sprachlich weit über dem Durchschnitt“, so Prof. Anke Detken. Darüber hinaus engagiert sich die Preisträgerin in der Jugend- und kirchlichen Arbeit sowie bei unterschiedlichen Theaterproduktionen. Unter anderem war sie 2012 an „Orestie“ beteiligt, einer Produktion des Deutschen Theaters Göttingen, für die sie sich mit der Gebärdensprache auseinandersetzte und dafür mit Gehörlosen arbeitete. jes

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