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Universitätsmedizin: Kritik an Vorschlag von Althusmann

Landtagswahl Universitätsmedizin: Kritik an Vorschlag von Althusmann

Die Göttinger SPD-Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta hat scharf den CDU-Spitzenkandidaten Bernd Althusmann kritisiert: Der „CDU-Vorschlag einer Übertragung der Universitätsklinik Göttingen in die Zuständigkeit des Sozialministeriums ist bemerkenswerter Unsinn.“

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Das Universitätsklinikum Göttingen

Quelle: Christina Hinzmann

Hannover /Göttingen. Die Göttinger SPD-Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta hat den CDU-Spitzenkandidaten Bernd Althusmann scharf kritisiert. Der „CDU Vorschlag einer Übertragung der Universitätsklinik Göttingen in die Zuständigkeit des Sozialministeriums ist bemerkenswerter Unsinn zum Nachteil der UMG“, sagte die Abgeordnete am Mittwoch.

Althusmann, CDU-Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten bei der Niedersächsischen Landtagswahl, stellte den CDU-Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers als Mitglied seines Schattenkabinetts vor für das Ressort Soziales. Dabei erklärte er am Dienstag, dass künftig nicht mehr das Wissenschaftsministerium, sondern das Sozialministerium für die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die Uniklinik Göttingen zuständig sein soll. Dadurch sollten geplante Bauvorhaben besser geplant und schneller realisiert werden, begründete Althusmann den Vorschlag.

„Die Einheit von Forschung, Lehre und Krankenversorgung bildet das Fundament für den großen Erfolg der Universitätsmedizin Göttingen“, erklärte dagegen Andretta. Sie betonte, die CDU müsse wissen, dass es in einem Integrationsmodell wie der UMG keinen gesonderten Universitäts- oder Klinikumsteil mehr gebe. Andretta: „Es gibt nur eine Hochschulmedizin.“

Auch der Vorschlag, die Fachaufsicht über die Forschung beim Wissenschaftsministerium zu belassen, laufe ins Leere. Die Universität sei eine selbstständige Stiftung, über die das Land nur die Rechtsaufsicht ausübe. Sollte die Ankündigung der CDU umgesetzt werden, müsse das Klinikum aus der Stiftung herausgelöst werden. Einen Vorteil könne sie in der Zerschlagung des Integrationsmodells nicht erkennen. Auch die CDU habe keinen Vorteil genannt. Nach Ansicht von Andretta besteht bei der Universitätsmedizin Göttingen „Für Veränderungen besteht absolut kein Anlass“ bei der Universitätsmedizin Göttingen nach Ansicht von Andretta. jes/dpa

Von Angela Brünjes

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