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Schlechte Noten für Arbeitgeber Universität Göttingen

Situation der Lehrbeauftragten Schlechte Noten für Arbeitgeber Universität Göttingen

„Mit der Aus­beu­tung von Dumping-Lehrkräften muss Schluss sein“, fordert die Ge­werkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW). In einer Auftaktveranstaltung hat die Hochschulgruppe der GEW sich am Donnerstag mit der Situation der Lehrbeauftragten an der Uni­versi­tät Göttingen befasst.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Der Vor­sitzen­de des Personalrates der Uni­versität, Dr. Johannes Hippe, stellte die Er­geb­nis­se einer Mit­ar­bei­ter­be­fra­gung vor­.  Die Befragung von 2014 zeige einen klaren Abwärtstrend, er­läu­terte Hippe: Danach bewerten die Lehr­be­auf­trag­ten ihren Auf­trag­ge­ber, die Universität, eher schlecht. Hierbei seien be­son­ders das Einkommen und die be­triebliche Sozialleistung ein Pro­blem, denn Lehrbeauftragte sind frei­be­ruf­liche Dozenten.

Sie müssen unter anderem ihre Sozial­leis­tun­gen im vollen Um­fang selbst tragen. Anders als bei­spiels­wei­se Lehrkräfte für besondere Auf­ga­ben. Diese sind als Mit­ar­beiter von der Uni­versi­tät angestellt. In der Befragung bewerteten die Lehrbeauftragten ebenso die Arbeitszeitlage, die Arbeits­intensität und die Be­schäf­tigungssicherheit in Göt­tin­gen negativ.

Durch diese Evaluation öffne sich für die Beauftragten „jetzt ein gewisses Zeitfenster“, erklärte Hippe, da die Uni­versi­tät auf das Ergebnis reagieren müsste.  Die be­trof­fe­nen Do­zen­ten sollten ein Netz­werk aufbauen, um weitere Aktionen zu pla­nen, empfahl der Vorsitzende des Personalrates. Doch ihnen, so die Teilnehmer der Sitzung, bleibe aufgrund ihres hohen Arbeitsaufkommens kaum Zeit, sich außer­halb ihrer Be­schäftigung zu en­ga­gieren.

bl

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