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Schülerlabore für die Geisteswissenschaften

Tagung im YLAB Schülerlabore für die Geisteswissenschaften

Schülerlabore gehören seit einigen Jahren zum festen Bestandteil der außerschulischen Bildung in Deutschland. Die Aufgaben und Potenziale geisteswissenschaftlicher Schülerlabore stehen am Freitag, 31. März, im Mittelpunkt einer Tagung an der Universität Göttingen.

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Arbeitsgruppe im Göttinger Ylab.

Quelle: R

Göttingen. Mehr als eine halbe Million Schüler besuchen inzwischen jährlich die mehr als 300 Schülerlabore im deutschen Sprachraum. War deren Ausrichtung anfangs ausschließlich auf die sogenannten MINT-Fächer (mathematische, naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Fächer) beschränkt, sind in den vergangenen Jahren auch Schülerlabore für die Geistes- und Kulturwissenschaften entstanden. Das YLAB der Universität Göttingen ist mit mehr als 4000 Besuchern jedes Jahr nach Angaben der Universität Göttingen eine der größten Einrichtungen dieser Art.

„Auf der Tagung werden wir sowohl Erfahrungen austauschen als auch grundsätzliche Fragen erörtern, die sich an geisteswissenschaftliche und fächerübergreifende Schülerlabore richten“, so der Leiter des YLAB, Dr. Gilbert Heß. „Auf diese Weise wollen wir zur Vernetzung beitragen und den weiteren Ausbau derartiger Einrichtungen konstruktiv begleiten.“ Schwerpunkte der Tagung sind unter anderem der Umgang mit akademischen Sammlungen, die Forschungsorientierung im Schülerlabor sowie Aufgaben und Auswirkungen der Lehrerbildung. Neben dem Erfahrungsaustausch mit den größten geisteswissenschaftlichen Schülerlaboren und MINT-Laboren im deutschen Sprachraum werden auch Konzepte von Laboren vorgestellt, die kurz vor der Gründung stehen.

Die Tagung veranstalten das YLAB – Geisteswissenschaftliches Schülerlabor der Universität Göttingen und das Schülerlabor Geisteswissenschaften der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Die Tagung im Ylab, Friedländer Weg 2, steht nach Anmeldung allen Interessierten offen.

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