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Göttingen Unwissen zerstört Wanddekorationen
Campus Göttingen Unwissen zerstört Wanddekorationen
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00:18 21.09.2017
Malerei auf Schloss Litomyšl, UNESCO-Weltkulturerbe, 1568-1681. Quelle: r
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Hildesheim

Die Tagung markiert gleichzeitig ein Jubiläum der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK), denn vor rund 30 Jahren starteten die ersten Studierenden ihr Restaurierungsstudium im Bereich Wandmalerei und Architekturoberfläche in Hildesheim.

Oft haben sich nur noch geringe Teile des ursprünglichen Bestandes der Sgraffito-Dekorationen erhalten. Europäische Kooperation ist daher nötig, um sowohl die Problematiken der praktischen Restaurierung wie auch der zu geringen Wertschätzung schnell in den Griff zu bekommen. Die Tagung verfolgt mehrere Ziele: Entscheidungsträger in der Denkmalpflege sollen für die kulturhistorische Bedeutung von Sgraffito-Dekorationen wie auch für die Probleme ihrer Erhaltung sensibilisiert werden. Aktuelle Forschungsfragen zur Entwicklungsgeschichte der Sgraffito-Dekorationen in Europa sollen zudem vorangetrieben werden. Und erstmalig sollen Wissenschaftler aus den hierfür wichtigsten europäischen Ländern zusammengebracht werden, um anhand von repräsentativen Fallbeispielen konkrete Lösungsansätze für gefährdete Sgraffito-Dekorationen herauszuarbeiten. Langfristig möchten die Veranstalter ein Netzwerk initiieren.

Der Tagungstitel „Sgraffito im Wandel“ ist mehrdeutig: Zum einen geht es um die Analyse des thematischen wie auch materiellen/ technischen Wandels vom Mittelalter bis ins späte 20. Jahrhundert. Schließlich wird auch der Wandel im Bestand der erhaltenen Sgraffito-Dekorationen thematisiert, den nahezu alle Beispiele durch spätere Erhaltungsmaßnahmen erfahren haben.

Die Anmeldung zur Tagung ist noch bis 15. Oktober unter hornemann-institut.de/german/Sgraffito_Tagung.php möglich. chb

Von Christiane Böhm

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