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Sterbefasten zum Lebensende

Medizinethische Untersuchung Sterbefasten zum Lebensende

Der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit stellt für Patienten eine legale Möglichkeit dar, ihr Leben zu beenden. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin hat eine Studie zum Sterbefasten der Göttinger Forscher Nina Luisa Hoekstra,  Dr. Micha Strack und Prof. Alfred Simon ausgezeichnet.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. In der aktuellen Debatte gibt es nach Angaben der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) unterschiedliche Positionen, wie der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (FVNF) und die ärztliche Begleitung hierbei rechtlich einzuordnen und ethisch zu bewerten ist. Für die Göttinger Studie wurden bundesweit Ärzte mit einer Weiterbildungsermächtigung in Palliativmedizin oder Allgemeinmedizin mittels Fragebogen und anhand von Fallvignetten befragt. Ziel war es, die Rolle des FVNF im Kontext der palliativmedizinischen Patientenversorgung darzulegen und zu erfahren, wie FVNF durch palliativ-medizinisch und hausärztlich tätige Ärzte bewertet wird, teilte die UMG mit.

Die  „Bewertung des freiwilligen Verzichts auf Nahrung und Flüssigkeit durch palliativmedizinisch und hausärztlich tätige Ärztinnen und Ärzte“ haben Hoekstra, Privatdozent Strack und Prof. Simon untersucht. Ihre Studie erhielt den Preis als beste Originalarbeit der „Zeitschrift für Palliativmedizin“ für das Jahr 2015. Die Arbeit stellt die Ergebnisse einer bundesweiten Befragung vor, die im Rahmen des Promotionsprojekts von Nina Luisa Hoekstra am UMG-Institut für Ethik und Geschichte der Medizin durchgeführt wurden. Der Preis wird seit 2014 von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin mit dem Thieme Verlag gestiftet und würdigt herausragende Publikationen, die sich durch methodische Integrität und Originalität auszeichnen.

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