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Studentenwerk dementiert Gebührenerhöhung

Erneute AStA-Kritik Studentenwerk dementiert Gebührenerhöhung

Das Studentenwerk Göttingen plant nach eigenen Angaben keine Erhöhung der Studiengebühren oder Mieten für Wohnheime. Davon geht der AStA aber aus und kritisiert dies erneut.

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Das Studentenwohnheim im Rosenbachweg.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Schon Anfang April kritisierte der AStA der Universität Göttingen die angeblich aufgrund eines Sanierungsstaus an den Studentenwohnheimen geplanten Gebührenerhöhungen des Studentenwerks Göttingen. 30 Euro mehr Studienbeitrag pro Semester oder 50 Euro Mieterhöhung pro Wohnheimsplatz sollen diskutiert worden sein.

Unterstützung von der SPD Weende

Nun hat sich auf Antrag des AStA auch das Studierendenparlament der Uni Göttingen mit dem Thema befasst und sich mehrheitlich gegen solch eine finanzielle Mehrbelastung der Studenten ausgesprochen. Unterstützung bekommt der AStA von der SPD Weende: „Angesichts der ohnehin schon sehr hohen Mieten wäre ein solcher Schritt das Signal an private Vermieter, ebenfalls an der Mietpreisschraube zu drehen“, so Kris Krunge vom Ortsvereinsvorstand. In Weende stehen mehrere Studentenwohnheime.

Wie der AStA fordert auch die SPD Weende mehr Zuschüsse von Landesseite für den Bereich Wohnen des Studentenwerkes. „Der Bereich Wohnen sollte sich nicht selbst tragen, sondern solidarisch finanziert werden“, findet Larissa Freudenberger, Sozialreferentin des AStA.

Dass das Studentenwerk Göttingen gezwungen ist, Sanierunge ohne staatliche Zuschüsse des Landes Niedersachsen zu finanzieren, sieht das Studentenwerk auch als Problem. Allerdings dementiert die Pressestelle Pläne für eine Gebührenerhöhung.

Nicht zeitgleich sanieren

Zurzeit gebe es keine Beschlusslage der Gremien des Studentenwerks zur Veränderung beziehungsweise Erhöhung des Studentenwerksbeitrages oder über die Mieten in den Wohnheimen, so Pressesprecherin Anett Reyer-Günther.

Während der AStA von einem eindeutigen Sanierungsstau in einigen Wohnheimen spricht, argumentiert das Studentenwerk, dass 100 Immobilien – dazu gehören neben Wohnheimen auch Mensen und Beratungseinrichtungen – nicht zeitgleich saniert werden können. Es seien für das Jahr 2016 bereits 6,5 Millionen Euro für Investitionen und Instandhaltungen eingeplant.

Von Hannah Scheiwe

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