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Handwerk: Abwanderung und ihre Gründe

Studie des Instituts für Mittelstand und Handwerk Handwerk: Abwanderung und ihre Gründe

Die Arbeitsmarktmobilität von Fachkräften aus dem Handwerk hat das Göttinger Volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk(ifh) untersucht. Dr. Katarzyna Haverkamp und Dr. Anja Gelzer stellten fest, dass Abwanderungsprozesse aus dem Handwerk seit zehn Jahren an Bedeutung gewonnen haben.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Die Studie untersuchte Abwanderungsmuster aus dem Handwerk mit Blick sowohl auf die zeitliche Entwicklung als auch die strukturellen Unterschiede im Zeitablauf. Der zweite Teil der Studie hat Abwanderungsgründe zum Thema und die Aspekte, die Einfluss auf die individuellen Entscheidungen von Handwerksgesellen und -betrieben haben.

Im Ergebnis zeigt sich, teilte des ifh an der Universität Göttingen mit, dass die Abwanderungsprozesse deutlich an Bedeutung gewonnen haben. Bis zum Ende der 1990er Jahre verblieb etwa die Hälfte der im Handwerk ausgebildeten Fachkräfte im weiteren Erwerbsverlauf im Handwerk. Aktuell ist der Anteil der „handwerkstreuen“ Gesellen und Gesellinnen auf unter 40 Prozent zurückgegangen. Ein Viertel der im Handwerk ausgebildeten Fachkräfte ist im späteren Erwerbsverlauf in Industriebetrieben tätig. Die Studie ist in der Schriftenreihe „Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung“ erschienen.

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