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Göttingen Studieninformationstag: Credit Points, Gebühren und Berufsaussichten
Campus Göttingen Studieninformationstag: Credit Points, Gebühren und Berufsaussichten
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15:27 05.03.2019
Die Zwillingsschwestern Pia (li.) und Luisa Guse aus Bremen informierten sich über die Studiengänge Psychologie und Wirtschaftspsychologie an der PFH. Quelle: garben
Göttingen

Studieninteressierte hatten die Möglichkeit, an Schnuppervorlesungen teilzunehmen, Dozenten und Studierenden der PFH Fragen zu Studieninhalten und Zugangsvoraussetzungen zu stellen und sich über die Berufsaussichten nach dem Studium zu informieren.

Etwa 70 Interessenten hatten sich für den vierstündigen Informationstag angemeldet, um mehr über die Studiengänge Business Administration, General Management, Psychologie und Wirtschaftspsychologie zu erfahren. Damit die potenziellen neuen Studenten sich eine konkretere Vorstellung von den Studieninhalten machen konnten, gab es Präsentationen und Vorlesungen zu den Themen „Marketing für Lebensmittel – wie Edeka, Lidl & Co. Ihre Kunden gewinnen“ (BWL), „Der Preis ist heiß! Wirtschaftspsychologische Forschung zur Preisschätzung“ und „Effektiv lernen“ (Psychologie).

Mehrheit interessiert sich für Psychologie

Mit 60 Prozent hatten sich die meisten Teilnehmer für den Bereich Psychologie angemeldet, berichtete Professor Frank Albe, Präsident der PFH. Zu ihnen gehörten auch die Zwillingsschwestern Pia und Luisa Guse aus Bremen. Während Pia Genaueres über das Psychologiestudium erfahren wollte, interessierte sich Luisa mehr für den Studiengang Wirtschaftspsychologie. Sie habe bereits eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich absolviert, dabei aber gemerkt, dass sie sich später eher im Personalwesen sehe, erzählte Luisa. Ihr gefalle am Wirtschaftspsychologie-Studium besonders der Mix aus BWL und Psychologie. Pia hat ebenfalls schon eine Ausbildung gemacht, möchte aber später als psychologische Psychotherapeutin arbeiten. Sie habe bereits acht Semester Wartezeit gesammelt, möchte sich aber nicht darauf verlassen, dass es mit einem Studienplatz an einer staatlichen Universität trotz des hohen Numerus clausus, der an vielen Universitäten den Zugang zum Psychologiestudium beschränkt, irgendwann klappt. „Man muss sich auch umschauen, was es an anderen Möglichkeiten gibt“, sagte sie.

Praxisnähe, kleine Gruppen und individuelle Betreuung

Für die Schwestern kommt nur das Campusstudium, also ein Präsenzstudium, infrage, betonen sie. Das kostet an der PFH derzeit 700 Euro monatlich. Für ein Fernstudium sind es 248 Euro. An dem Studium an einer privaten Hochschule schätzen beide kleinere Studierendengruppen, den Praxisbezug und die individuelle Betreuung durch die Dozenten. Ihr Fazit: „Die Praxisnähe ist für einen gewissen Typ Mensch einfach Gold wert.“

Den starken Praxisbezug und die Arbeit in Kleingruppen betonte auch Albe. Mit dem Informationstag wolle die Hochschule „ein wenig den Dschungel lichten“. Zwar seien die Studiengebühren für einige zunächst „eine finanzielle Hürde“, aber viele wüssten nicht, dass es die Möglichkeit von Stipendien und anderen Finanzierungshilfen gebe.

Zurzeit absolvierten 150 Studenten ein Campusstudium an der PFH, 1700 sind im Fernstudium eingeschrieben. Etwa 90 Prozent der Studierenden im Präsenzstudium schließen ihr Studium auch ab, im Fernstudium liege die Abbrecherquote bei 25 bis 30 Prozent, so Albe.

Von Nora Garben

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