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TU Dresden erforscht biologische Ursachen von Burnout

Studie TU Dresden erforscht biologische Ursachen von Burnout

Die Technische Universität Dresden hat erste Ergebnisse ihrer groß angelegten Burnout-Studie vorliegen: 2 000 Blutproben von Hunderttausenden Einzelergebnissen, die in den nächsten zwölf Jahren zusammenkommen sollen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Dresden. „Wir wollen damit erstmals die biologischen Ursachen einer bisher unverstandenen Erkrankung finden“, sagt Projektleiter Clemens Kirschbaum. Er ist Biopsychologie-Professor an der TU Dresden. „Solange wir nicht wissen, was Burnout eigentlich ist, wissen wir auch nicht, ob wir es richtig oder falsch behandeln.“

 
Für die Studie werden Daten von gesunden und erkrankten Menschen gesammelt: Blutwerte, Hormonbilanzen, Erkrankungen. Mit neuen, ebenfalls in Dresden entwickelten Verfahren soll Burnout erkennbar und messbar gemacht werden. Unter anderem mit einem Verfahren, das in den Haaren noch sechs Monate zurück den Stress nachweisen kann. Ziel der  Wissenschaftler ist es, ein Burnout rechtzeitig zu erkennen und Mittel gegen die Erkrankung zu finden.

 
Für die Studie werden Probanden zwischen 18 und 68 Jahre gesucht. "Teilnehmen können völlig gesunde Menschen als auch solche, die sich bereits abgearbeitet, müde und ausgebrannt fühlen", hieß es. Sie sollten zudem einen deutschsprachigen Fragebogen ausfüllen können. Nach der Online-Befragung erhalten alle Teilnehmer eine Rückmeldung zu ihrem persönlichen Burnout-Risiko.

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